Donnerstag, 16. Oktober 2014

Und bitte!: Max und Julias Marzipankuchen

 
UND BITTE!


Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! Heute haben Max und Julia vom Blog "Maxulia" für euch gebacken....fröhliches Nachbacken und lasst es euch schmecken!!
Und bitte!
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Hallo liebe Leser von Julia Bakes!
Wir freuen uns sehr, heute hier auf Julia’s Blog Gast zu sein und Julia vertreten zu dürfen.
Neben den Köstlichkeiten, die hier schon versammelt sind, besonders die Peanut Butter Cups (die müssen wir unbedingt ausprobieren!), haben wir natürlich auch ein Rezept im Gepäck.
Doch bevor es ans Schlemmen geht, stellen wir uns und unseren Blog noch kurz vor. Wir sind Max & Julia und normalerweise auf www.maxulia.com zu Hause. Da wir Studenten sind und zwischen Köln und Eindhoven pendeln, liegt es uns sehr am Herzen, dass unsere Rezepte nicht viele kostspielige Zutaten benötigen, einfach und nicht zu aufwendig sind.
Wir haben euch heute unser Lieblingsrezept für einen Herbstkuchen mitgebracht: einen Marzipankuchen mit Birnen. Durch das Marzipan bekommt der Teig einen wunderbaren Geschmack. Hinzu kommt, dass der Teig durch die Birnen schön saftig bleibt. Natürlich passt auch anderes herbstliches Obst, wie Äpfel oder Pflaumen, in den Kuchen. Eine Spur weihnachtlicher wird es durch eine Prise Zimt! Wir backen diesen Kuchen sehr oft, da er sehr einfach und schnell gelingt und sich wunderbar variieren lässt. Aber seht selber! 

  


Marzipankuchen mit Birnen

Zutaten für eine Springform (26)
225g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
100g Marzipan 
225g Butter
150g Puderzucker
1 PK Vanillezucker
3 Eier
3 Birnen
evtl. 1 Becher Sahne

Den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Springform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Für den Rührteig Mehl mit Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben.
Das Marzipan auf einer Küchenreibe fein reiben.
Mit Butter, Puderzucker, Vanillezucker und den Eiern zum Mehl geben und verrühren. Den Teig in die Springform füllen. Die Birnen waschen und vierteln. Die Viertel in Spalten schneiden und kreisförmig auf dem Teig verteilen. Den Kuchen 45 Minuten backen. Nach Geschmack mit Sahne servieren. 


 
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Danke, Max und Julia!!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Und bitte!: Lauras Tartelettes

 
UND BITTE!

Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! Es geht in schnellen Schritten voran und ich darf heute bereits meinen vierten Gast begrüßen:
Die liebe Laura von "Laura dreams of cakes".
  Und bitte!
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Hallo ihr Lieben! 
Ich bin Laura und blogge normalerweise auf meinem eigenen Blog Laura dreams of cakes. Heute darf ich Julias Abwesenheit nutzen um mit euch diese leckeren Ziegenfrischkäse Tartelettes mit Preiselbeeren zu teilen.

 
Die Rezeptidee stammt aus der aktuellen Sweet Dreams (in der ihr übrigens auch einen Verweis auf Julia Bakes! finden könnt!), ich habe es aber ein bisschen abgewandelt. Auch wenn die Zubereitung im ersten Moment ein wenig aufwendig klingt, ist das Rezept ganz einfach und das Ergebnis sind himmlische Tartelettes, von denen keiner die Finger lassen kann.
 
 Ziegenkäse Tartelettes mit Preiselbeeren

Zutaten für 6 Tartelettes

180g Mehl
60g gemahlene Mandeln
40g Puderzucker
15g Vanillezucker
eine Prise Salz
110g kalte Butter
1 Ei

200g Ziegenfrischkäse
2EL Zitronenzesten
50g Zucker
200g Sahne
350g Preiselbeeren aus dem Glas (keine Marmelade!) ODER
500g frische Preiselbeeren, 1/4l Rotwein und 150g Zucker (mehr nach Bedarf)
 

Und so wird's gemacht:

Für den Teig Mehl, Mandeln und den Puder- und Vanillezucker und Salz gut vermischen. Die kalte Butter in Stücke schneiden und unterkneten. Zuletzt das Ei zufügen und schnell zu einem Teig verkneten. Kommt euch der Teig zu trocken vor, gebt ein wenig kaltes (!) Wasser hinzu, ist er zu flüssig, ein bisschen Mehl und/oder Mandeln. Nun den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Währenddessen den Frischkäse mit den Zitronenzesten und Zucker verrühren. Die Sahne aufschlagen und unterheben. 

Wenn der Teig genug gerastet hat teilt ihr ihn in 6 gleich große Teile auf, rollt ihn auf einer bemehlten Fläche aus und gebt diese in die gefetteten und bemehlten Tarteletteformen. Drückt ihn an den Seiten gut an, stecht mit einer Gabel Löcher ein und gebt die Tartelettes für 30 Minuten in den Gefrierschrank. 

Die Zeit könnt ihr nutzen, das Preiselbeerkompott zu machen. Dafür lasst ihr den Wein mit dem Zucker bei mittlerer Hitze 15 Minuten einkochen, gebt die Preiselbeeren dazu und kocht sie 10 Minuten bei kleiner Flamme. Versucht dabei, das Kompott so wenig wie möglich umzurühren! Gut auskühlen lassen.
 

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Tarteletteformen aus dem Gefrierschrank nehmen, Backpapier darauf geben und mit Hülsenfrüchten beschweren. So 12 - 15 Minuten blind backen. Die Formen herausnehmen, die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und weitere 7 Minuten knusprig backen. 

Die Tartelettes auskühlen lassen. Vor dem Servieren einen Klecks Creme hineingeben. Das Preiselbeerkompott gut abtropfen lassen und auf die Creme geben. Mit ein wenig Puderzucker bestäuben und genießen!

 
Danke Laura!

Donnerstag, 25. September 2014

Und bitte!: Catherines Zwetschgentörtchen



UND BITTE!

Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! :) Der bereits dritte Beitrag kommt von Catherine aus Luxemburg, die uns auf Instagram regelmäßig mit Bildern ihrer Köstlichkeiten verzaubert.

Und bitte!
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Diese Zwetschgentörtchen sind eine kleine Abwechslung zu den herkömmlichen Törtchen, die normalerweise mit Sahne serviert werden. Das Marshmallow-Topping ist recht schnell und einfach gemacht und dabei super fluffig und lecker. Zusammen mit der leichten Säure der Zwetschgen ist eine richtig fruchtig süße Kombination.

  
Ich wollte auch unbedingt irgendwie etwas Schokolade mit einbringen, wusste anfangs aber noch nicht wie und wohin damit...Danach die Lösung: Ich habe einfach den Tortenteig mit etwas Kakao verfeinert.

Zuerst beginnt man mit dem Teig der Zwetschgentörtchen, denn während dieser im Kühlschrank ruht, hat man genügend Zeit die frischen Zwetschgen vorzubereiten.





Also für den Kakao- Teig benötigt man: ( reicht für etwa 4-6 kleine Törtchen, je nach Größe der Förmchen)

100 g Weizenmehl
 
100 g Dinkelmehl
5 El Kakao
75 brauner Zucker
1 verquirltes Ei
100 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Ihr könnt auch 200 g Weizenmehl nehmen oder einfach weißen Zucker, das hängt davon ab
was ihr lieber mögt. Es ist außerdem ratsam, Produkte von guter Qualität zu nehmen und
das Mehl sowie den Kakao vor dem Einsatz zu sieben.

Und nun zur Teigherstellung: Mehl und Kakao in eine Schüssel sieben und Zucker
hinzufügen. Dann das Ganze mit einem Löffel einfach vermischen. Nun die gewürfelte Butter
und das verquirlte Ei beimengen und den Teig mit den Händen verkneten . Eine runde
Kugelformen, mit Frischhaltefolie einpacken und für 1 Stunde ab in den Kühlschrank.
In dieser Zeit könnt ihr nun gemütlich die Zwetschgen vorbereiten. Ihr braucht in etwa 300 g,
das hängt aber von euren Förmchen ab. Also die Zwetschgen entkernen und dann vierteln.
Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig nach der abgelaufenen Zeit aus dem
Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Es ist möglich, dass er
etwas bröckelt, was aber nicht weiter schlimm ist. Hier drückt ihn dann einfach in euren
Förmchen etwas zurecht. Man kann denke ich, auch eine große Torte machen.
So wenn der Teig nun bereit in den Förmchen ist, richtet ihr die Zwetschgen von außen nach
innen im Kreis an. Ich hoffe man versteht was ich meine, aber schaut euch einfach mal das
Bild an, dann wird es vielleicht einfacher. Nun jedes Törtchen mit einem Esslöffel braunem Zucker bestreuen und mir 1 TL Zitronensaft beträufeln. Wer mag kann auch noch etwas frische Vanille drüber streuen.
Die Törtchen nun in den Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen.
Jetzt geht ran ans Marschmallow-Fluff, Merinuge-Topping oder Marshmallow-Topping, wie
auch immer ihr es nennen mögt. Das Marshmallow-Topping hatte ich mal durhc Zufall
entdeckt und es ist mittlerweile eines meiner Lieblingstoppings geworden, weil es einfach
super aussieht und richtig schön fluffig ist. 



Zutaten für das Marshmallow-Topping:

3 große Eiweiß
200 g Zucker
1⁄4 TL Weinsteinbackpulver ( findet man im normalen Supermarkt oder Bioladen)
25 ml Wasser
( je nach Wunsch auch ein Aroma: Vanille zum Beispiel)

Es ist von Vorteil wenn ihr eine Metallschüssel verwendet, muss aber nicht unbedingt sein.
Auf jeden Fall sollte die verwendete Schüssel auf einen etwas kleineren Topf passen.Die
Eiweiß trennen und aufpassen, dass kein Eigelb hineingelangt und die Schüssel, die ihr
benutzt komplett fettfrei ist. Den Zucker und den das Weinsteinbackpulver in einer separaten
Schüssel abwiegen und vermengen. Das Wasser ebenfalls bereits abmessen. Nun alles
griffbereit stellen und das Handrührgerät in der Nähe eurer Kochplatte anschließen.
Die Schüssel mit dem Eiweiß nun über einen Topf mit siedendem Wasser stellen und
anfangen zu schlagen, so etwa 1-2 Minuten. ( Die Kochplatte auf 1. Stufe anlassen, aber
aufpassen, dass das Wasser nicht kocht!) Die Zucker-Weinsteinmischung hinzufügen
und noch weitere 5 Minuten schlagen. Nun das Wasser hinzufügen und noch weitere 4-
5 Minuten schlagen. Wenn man keine Zuckerkristalle mehr zwischen den Fingern spürt,
ist das Topping fertig. Wenn man noch welche spürt weitere 4 Minuten schlagen und
aufpassen,dass das Wasser noch siedend ist.

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Danke Catherine! :)

Montag, 15. September 2014

Und bitte!: Yvonnes Quiche



 UND BITTE!

Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! :) Der zweite Beitrag kommt von Yvonne, Bloggerin bei "Freude am Kochen".
Und bitte!
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Die liebe Julia hat nach Gastbloggern für ihren tollen und liebevollen Blog gesucht. Da habe ich mich natürlich sehr gerne gemeldet. Und nachtdem Julia ja "baked" hab ich etwas für sie und Euch gebacken:


Brennessel Zucchini Quiche #vegan

Zutaten:

1 Packung pikanter Mürbteig (manchmal muss es schnell gehen)

250 g Brennesselblätter (bereits ohne Stiele)
etwas Margarine oder Öl
Salz
Pfeffer
Muskatnuss

1 große gelbe Zucchini (420 g)
1 große rote Zwiebel
1 Solo-Knoblauch (entsprechend ca 4 Zehen)
10 g getrocknete eingelegte Tomaten

Für den Guß:

120 g Cashewmus
1 kleine Zitrone, Saft
1 Knoblauchzehe
2 Tl Bierhefe
1 Tl Himalaya Salz
Pfeffer
ca 80-100 ml Wasser

Petersilie
Tomaten-Granulat - optional zur Deko

und nicht zu vergessen: Liebe, viel Liebe zum Drüberstreuen!


Zubereitung:

Das Backrohr auf 190° C vorheizen.

Eine 30 cm Tarte-Form mit Öl einstreichen und mit dem Mürbteig auslegen. Den überstehenden Teig abschneiden und die Ränder damit verstärken. Ein Backpapier rund zuschneiden, auf den Teig legen, Hülsenfrüchte darauf verteilen und den Teig ca 20 Minuten blind backen.

In der Zwischenzeit die Brennessel in Salzwasser weich kochen, abropfen lassen und gut ausdrücken. Mit etwas Margarine oder Olivenöl, Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Zwiebel und Knoblauch schälen und klein würfeln und in etwas Öl anbraten. Zucchini längs vierteln und in dünne Scheiben schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben und braten bis das Gemüse bissfest ist. Mit Salz abschmecken.

Die getrockneten Tomaten grob hacken.

Für den Guß alle Zutaten mit dem Pürierstab mixen. So viel Wasser beigeben das eine dickflüssige Sauce entsteht.

Den vorgebackenen Teig aus dem Rohr nehmen und die Temperatur auf 180° C zurückschalten.

Bohnen und Papier entfernen, die gut ausgedrückten Brennesseln, dann das Zucchini-Gemüse und die getrockneten Tomaten auf dem Teig verteilen und anschließend mit dem Guß übergießen und ca 30-35 Minuten backen bis der Guß ganz leicht hellbraun wird.

Zur Deko noch etwas frische Petersilie und Tomatengranulat vor dem Servieren auf der Quiche verteilen.

  serve it with love ♡  


Love, Angelhugs and Fairydust
Eure Wonni von Freude am Kochen

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Danke Yvonne!!

Sonntag, 7. September 2014

Und bitte!: Luisas Apfelkuchen



UND BITTE!
Bühne frei für meine Gastblogger



Hallo ihr Lieben,
ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten.
Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen!
Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! :)
Den Anfang macht heute die liebe Luisa von "All of my stars".
Und bitte!
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Hallo liebe Leser von Julia,

mein Name ist Luisa und ich blogge normalerweise auf luisasstars.blogspot.com, aber unter Bloggern hilft man doch gerne aus ☺ Deswegen gibt es für euch heute den leckeren Apfel-Kuchen den ich neulich gemacht habe. Er schmeckt am besten frisch aus dem Ofen oder zumindest am Tag, wo er gebacken wurde und geht wirklich leicht.


Ihr braucht:

150g Joghurt
150g Quark
5 Eier
250g Zucker
1 TL Backpulver
425g Mehl
75g gem. Mandeln
100g Butter
3 Äpfel

Als erstes werden die Äpfel gewaschen und in kleine Würfel geschnitten und der Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorgeheizt.
Dann wird die Butter mit dem Zucker vermengt. Nach und nach werden die Eier untergerührt.
Gebt nun den Quark und den Joghurt dazu. 
Als nächstes werden Mehl, Mandeln und Backpulver untergerührt und als letztes auch die Äpfel untergehoben.
Der Teig kommt in eine 28er Springform, die man am besten vorher mit Backpapier auslegen sollte und wird ca 50 Minuten gebacken.
Wenn er etwas erkaltet ist, kann der Kuchen aus der Form gelöst und mit etwas Puderzucker serviert werden.

Guten Appetit!

Ich hoffe euch gefällt das Rezept, wenn ihr es nachmachen solltet schickt mir doch Fotos.
Ich würde mich freuen, den ein oder anderen von euch mal bei mir auf dem Blog zu sehen und hoffe ich war eine gute Vertretung für Julia!

LG Luisa von All of my stars ♥♥♥
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 Danke Luisa!!


Sonntag, 24. August 2014

Geschmacksexperimente oder: Peanut Butter Cups

Es dürfte im Jahr 1999 gewesen sein, dass ich zum ersten Mal von Erdnussbutter hörte. Verantwortlich dafür war ein junger Rotschopf aus Amerika, der Star meines absoluten Kindheits-Lieblingsfilms: Lindsay Lohan. Im Film "Ein Zwilling kommt selten allein" spielt die junge Dame  "Hallie" und "Annie", zwei Mädels die sich im Ferienlager kennenlernen und entdecken, dass sie Zwillinge sind. Die wunderbare Natasha Richardson spielt die Mutter der beiden, Dennis Quaid den coolen Papa. Ich habe diesen Film wirklich unglaublich geliebt, meine Schwester und ich konnten sogar den gesamten Text auswendig sprechen.
In einer bestimmten Szene holt Linday Lohan eine Packung "Oreos" aus dem Schrank. Damals hatte ich noch KEINE Ahnung, was Oreos überhaupt sind und in der deutschen Synchronfassung wird auch "Schokokekse" gesagt, nicht "Oreos". Dann offenbart sie, dass sie ihre Schokokekse am liebsten mit Erdnussbutter isst. Auch dieser Begriff war damals noch ein Fremdwort für mich, aber die Kombination Schokolade und Erdnuss ging mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf.
Jahre gingen ins Land und irgendwann fand die Erdnussbutter Einzug ins heimische Supermarktregal. Es sollte aber noch viele Jahre dauern, bis ich meine ersten Schoko-Erdnussbutter-Experimente machen konnte, dazu musste ich nämlich erst mal nach England reisen und dort gibt's diese Geschmackskombi wie Sand am Meer.


Der Klassiker sind wohl die "Peanut Butter Cups", eine Art Praline mit Erdnussbutterfüllung.
Inzwischen gibt es die auch bei uns im Fachhandel zu kaufen (JA sogar INNSBRUCK hat endlich seinen eigenen British-Food-Store!!!), aber ich wollte einfach mal selbst probieren, solche Pralinen herzustellen.
Gar nicht so einfach, denn hier müssen erst mal Hohlkörper hergestellt werden und das hab ich noch nie gemacht. Nicht nur deshalb sind einige meiner Pralinen zerquetscht aus der Silikonform gekommen, aber ein paar wenige haben es überlebt und die präsentiere ich euch heute! Denn auch zerquetscht schmecken die Peanut Butter Cups einfach lecker, vielleicht sind sie nicht für jedermans Gaumen, aber Linday Lohan und ich sind schon mal große Fans.
Was ich als nächstes probieren möchte, sind diese Cups mit Vollmilchschokolade. Obwohl ich Zartbitterschokolade liebe, interessiert mich die Kombi Vollmilch & Erdnussbutter sehr :)


PEANUT BUTTER CUPS
(für ca. 15 Pralinen)

Zutaten
100 - 150g Zartbitterkuvertüre
8TL Erdnussbutter
25g weiße Schokolade

Utensilien
eine Silikonpralinenform (am besten "Cups")
kleiner Pinsel

Die Kuvertüre klein hacken und die Hälfte der Schokolade in einer hitzefesten Schüssel  überm Wasserbad schmelzen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, die Schüssel vom Wasserbad nehmen, die restlichen Schokostückchen dazu geben und das ganze mit einer Spachtel oder einem Schneebesen gründlich verrühren, so dass der zweite Teil der Schokolade schmelzen kann. Die Schüssel dabei nicht wieder aufs Wasserbad stellen! Diesen Vorgang nennt man "temperieren" und damit verhindert man, dass die Pralinen später einen Grauschleier bekommen.
Mit einem Pinsel die Böden und Wände der Pralinenmulden mit Schokolade bedecken. Die Pralinenform drei Minuten in den Gefrierschrank geben, dann den Vorgang zwei bis drei Mal wiederholen. Wichtig ist, dass die Wände dick genug sind, sonst passiert euch dasselbe wie mir: die Pralinen zerquetschen beim Lösen aus der Form.
Wenn die letzte Schicht getrocknet ist, jeweils einen halben Teelöffel Erdnussbutter in die Förmchen geben. Wer mag, kann noch geviertelte Erdnüsse dazugeben. Die Erdnussbutter fest drücken und dann mit der restlichen Schokolade die Förmchen ausgießen, so dass die Erdnussbutter komplett bedeckt ist.
Die Pralinenform in den Kühlschrank geben und die Pralinen einige Stunden lang fest werden lassen.
Dann die Pralinen vorsichtig aus der Form lösen und die weiße Schokolade überm Wasserbad schmelzen. Mit einem kleinen Palettenmesser oder ähnlichem die weiße Schokolade auf die Pralinen streichen und fest werden lassen.


Wer sich gerne öfters mal in der Pralinen - Herstellung probieren möchte, sollte sich ein kleines Handbuch oder ein "Profi" - Set zulegen, ich verwende das Pralinenset von Kaiser, wobei bei mir vor allem das Abtropf/Abkühlgitter ständig im Einsatz ist, nicht nur bei der Pralinen- oder Cake Pop - Produktion. Vor kurzem habe ich auch die im Set inkludierten Ausstechformen für Fondant - Deko benutzt und bin damit sehr zufrieden. Das Pralinenset findet ihr entweder in einem großen Supermarkt oder im Internet, wie beispielsweise beim Ottoversand. Dieselbe Etagere wie auf meinen Fotos habe ich dort übrigens auch gefunden. Die verwende zwar ich nur sehr selten, meistens für Mini-Cupcakes und Cake Balls, aber ich finde es trotzdem sehr praktisch, eine kleine Etagere zu besitzen. Ich leide in diesen Dingen sowieso unter unheilbarer Kaufsucht....

Sonntag, 10. August 2014

Verliebt oder: Kardamomtorte mit Blaubeeren

"Call Me Cupcake" ist meiner Meinung nach einer der wunderschönsten Foodblogs auf diesem Planeten. Ich folge Linda Lomelino bereits seit Jahren und lasse mich immer wieder gerne von ihren zauberhaften Fotos inspirieren. Im Januar wurden dann endlich ganz viele ihre Rezepte in dem Backbuch "Torten" veröffentlicht und obwohl das Buch erst kürzlich seinen Weg ins heimische Backbuchregal gefunden hat, war ich sofort ganz verliebt.
Immer wenn ich in einem Buchladen war, habe ich in ihrem Werk geblättert und sehnsüchtig auf den Moment gewartet, in dem ich endlich wieder Mal Geld für mein inzwischen hunderttausendstes Backbuch und - vor allem - Zeit fürs Nachbacken haben würde.
Jetzt ist er da, der Moment.


Nachdem ich auf Instagram ein paar Blaubeertörtchen gesehen und mir ein Freund beim Nachmittagskaffee von seinem gerade gebackenen Blaubeerkuchen erzählt hatte, fiel mir die Entscheidung nicht schwer, welche Torte ich als erstes backen wollte. Dass ich zufällig auch noch Kardamom im Haus hatte, war ein echter Glücksfall. Ich vergesse immer wieder, welche Gewürze sich bei mir im Regal tummeln und staune regelmäßig, wie vielfältig meine Sammlung inzwischen geworden ist...


Nun zur Torte: etwas nervös war ich vor dem Backen schon, denn Lindas Torten sehen immer so traumhaft schön aus, dass die Messlatte doch recht hoch angesetzt war.
Spätestens nach dem gründlichen Studieren des Rezeptes war mir aber klar: Linda setzt auf einfach und lecker. Die Torte war in null komma nix fertig. Nicht nur fertig gebacken, sondern auch fertig gefuttert.
Gut, natürlich hab ich noch so einige Stücke übrig, aber ganze zwei wanderten nach dem Fotoshooting sofort als Abendessen *räusper räusper* in meinen Mund.
Diese Torte ist DER HIMMEL.


Die kommt auf meine Klassikerliste. Die wird wieder gebacken. Die wird weiterempfohlen. Die ist einfach SUPER.
Da ich im Moment wahnsinnig auf Curd abfahre, habe ich das Rezept kurzerhand etwas abgeändert und statt Blaubeer-Marmelade Blaubeer-Curd gemacht. Das geht ebenfalls sehr schnell und die Reste lassen sich super für weitere Kuchen-, Pralinen- oder Tartefüllungen verwenden.

Hier kommt es also, das Rezept für ein herrlich fruchtig - frisches Sommertörtchen von Linda Lomelino, meiner neuen Kuchenkönigin!!



KARDAMOMTORTE MIT BLAUBEEREN

für den Blaubeer - Curd
50g Blaubeeren, frisch oder gefroren
1/2EL Wasser
110g Feinkristallzucker
25g Butter, in Stückchen
2 kleine Eier, verquirrelt

für den Teig
3 Bio - Eier, L
240g Feinkristallzucker
100ml Milch
1/2TL Vanillepulver - gibt's bei uns im Reformhaus von "Sonnentor"
180g Mehl
2TL Backpulver
1TL Kardamom


für das Frosting 
400ml Sahne
200g türkischer Joghurt (bei mir war's griechischer)
2EL Zucker (hab ich weggelassen, der Curd ist süß genug!)
125g Blaubeeren, frisch


Für den Curd die Blaubeeren mit dem Wasser in einem Topf erhitzen und so lange köcheln lassen, bis die Blaubeeren sehr weich sind. Mit einem Pürierstab die Beeren zerkleinern, alternativ die Beeren mit dem Löffel zerkleinern und dann durch ein Sieb drücken. Überm Wasserbad die Blaubeeren in einer großen Schüssel mit Butter und Zucker vermengen und dann unter Rühren langsam die Eier dazu geben. Die Masse muss nun 10 - 15 Minuten lang ständig gerührt werden, dann dickt sie ein und bekommt eine puddingartige Konsistenz. Den Curd in Gläser füllen und abkühlen lassen.

Den Backofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine Backform mit 15cm Durchmesser einfetten und mit Backpapier auskleiden. Wer keine solche Backform hat, kann sich die mit einem Tortenring basteln. Ich mache das immer so: ein halbes Stück Backpapier auf ein großes Stück Alufolie legen, den Tortenring draufstellen und dann die Alufolie über den oberen Rand des Rings klappen und fest an dem Tortenring befestigen. Dann die Form auf ein Backblech stellen.
Die Eier mit dem Zucker etwa 5 Minuten lang schaumig schlagen. Die Milch mit dem Vanillepulver mischen und leicht erhitzen. Die Milchmischung unter Rühren langsam zur Eiermischung geben. Das Mehl mit dem Backpulver und Kardamom auf die Mischung sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.
Den Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten backen. Mit dem Stäbchentest kontrollieren, wann der Kuchen fertig gebacken ist.
Für das Frosting die Sahne steif schlagen (ich mach das immer mit Sahnesteif), dann das Joghurt unterheben und das Frosting bis zur Verwendung kalt stellen.

Den ausgekühlten Kuchen in drei Scheiben schneiden. Den untersten Boden zuerst mit einem Klecks Frosting, dann mit einem Klecks Curd bestreichen. Den zweiten Boden draufsetzen und den Vorgang wiederholen. Die Torte mit dem restlichen Frosting einstreichen und dann mit Blaubeeren dekorieren.