Freitag, 2. Dezember 2016

Revival oder: Schoko - Cranberry - Mini - Pies für HALLHUBER

                                                                                                                                   Recipe in English

Vor etwa zwei Jahren habe ich hier über Weihnachten 2014 geschrieben:
dass ich kaum Zeit hatte, etwas zu backen, dass es keinen Schnee in Tirol gibt und dass ich noch kurz vor Weihnachten nach Paris fliege.
Ich habe außerdem ein Rezept für Cranberry - Schoko - Mini - Pies gepostet.
Wie viel sich in diesen zwei Jahren verändert hat, das könnt ihr an den Fotos zu besagtem Rezept sehen.
Ich bitte, hier zu klicken.


Als Hallhuber mich um ein Keks - Rezept für den Hallhuber - Styleblog gebeten hat, dachte ich sofort an meine Mini - Pies, denn die waren wirklich sehr lecker!
Nur diese Fotos, die kamen einfach überhaupt nicht in Frage für mich.
Also habe ich die Pies kurzerhand neu gebacken und sie mit zwei Jahren Blog - Erfahrung mehr fotografiert.


Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell und unbemerkt man einen gewissen Sinn für Foodblog - Fotos entwickelt. Es hat lange gedauert, bis ich meinen Stil gefunden habe, aber mittlerweile weiß ich wirklich immer ganz genau, wie die Fotos am Ende aussehen sollen.
Ich weiß, wann ich mein Set aufbauen muss, um das beste Sonnenlicht zu kriegen.
Ich weiß, welche Farbe zu welchem Hintergrund passen.
Ich weiß, welche Tageszeit welche Kameraeinstellung benötigt und mit welchen Schritten ich mit meinem (old-old-oldschool!) Bearbeitungssystem glücklich werde.
Es gibt noch so, so viel zu lernen und eine neue, richtige Kamera müsste auch endlich mal her, aber ich denke, es schadet nicht, mal inne zu halten und sich über Wachstum und Qualitätsverbesserung des eigenen Blog - Babys zu freuen.




SCHOKO - CRANBERRY - MINIPIES
(für 8 Stück)

für den Teig
120g kalte Butter, gewürfelt
175g Mehl
1/2 TL Salz
60g Zucker
1 Eigelb

für die Füllung
100g Vollmilchkuvertüre
30g Butter
eine handvoll gehackte Walnüsse
50g getrocknete Cranberries, zerhackt

Für den Mürbteig acht Mulden eines Muffinblechs einfetten und mit Mehl bestäuben. Ihr benötigt außerdem einen runden Keksausstecher (ich habe eine kleine Tarteletteform verwendet), die größenmäßig zu den Muffinmulden passt. Weiters benötigt ihr einen Stern-Keksausstecher, der größenmäßig auf die Oberfläche der Pies passt.
Die kalte Butter mit dem Mehl, Salz, Zucker und Eigelb in eine große Schüssel geben und mit den Händen kräftig kneten, bis ein fester Mürbeteig entstanden ist. Den Teig zu einem Ball formen, in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Nach der Ruhezeit den Teig 0,5cm dick ausrollen und mit einem großen Keksausstecher (oder einer kleinen Tarteletteform) acht Kreise ausstechen. Die Kreise in die Muffinmulden legen und mit einer Gabel Löcher in die Böden stechen. Das ist wichtig, damit die heiße Luft entweichen kann und der Boden der Pies sich nicht aufbläst, während der Teig gebacken wird.
Aus dem restlichen Teig 8 - 10 Sterne ausstechen (ich backe immer ein paar Reservekekse) und dann die Förmchen und Sterne in den Backofen schieben.
Die Sterne werden zuerst fertig, passt also auf, dass sie nicht zu dunkel werden.
Etwa 5 - 10 Minuten später sollten auch die Förmchen goldbraun gebacken sein.
Die gebackenen Teile auskühlen lassen und die Füllung zubereiten.
Dazu die Schokolade mit der Butter über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen und dabei immer wieder gut umrühren. Wenn eine glatte Masse entstanden ist, die Nüsse und Cranberries dazumischen und dann die Füllung mit einem Teelöffel auf die ausgekühlten Förmchen verteilen.
Sofort einen Stern in die Masse drücken.
Die Schokolade 1 - 2 Stunden lang fest werden lassen.
Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben - und fertig!



Montag, 21. November 2016

Schoko - Birne - Cupcakes mit Piment

                                                                                                                                    Recipe in English

Es gibt so Phasen, da kommen von überall her neue Ideen für den Blog.
Ich führe eine Handy-Liste mit allen Rezepten, die ich gerne ausprobieren und bloggen möchte.
In letzter Zeit füllt sich diese Liste sehr rasant. Das mag am Herbst liegen, der mich mit seinen Farben immer wieder fasziniert, oder am so schnell näher kommenden Weihnachten, welches erhöhten Zuckerkonsum jedes Jahr aufs Neue rechtfertigt.

Viele Ideen heißt: Liste abarbeiten! Das führt manchmal zu Tagen, an denen ich von früh bis spät nur backe, Sets aufbaue, Fotos schieße und wieder von vorne beginne.
Dann riecht es in der Wohnung das ganze Wochenende über nach Kuchen, ich komme am Montagmorgen mit Boxen voll Süßigkeiten bei der Arbeit an und habe drei bis vier Rezepte am Start, die gerne verbloggt werden möchten.




Und dann kommt der Stress des Alltags wieder, die Rezepte warten und warten und bis ich endlich mal wieder Zeit habe, ein neues Rezept zu veröffentlichen, habe ich schon längst vergessen, was mich eigentlich dazu inspiriert hat, genau diesen Kuchen oder Cookie zu backen.
So geschehen mit den Schoko – Birne - Cupcakes mit Piment.
Da musste ich heute erst mal richtig grübeln, wie ich denn überhaupt auf diese Kombination gekommen bin.

Piment kenne ich erst seit letztem Jahr, als ich in einem Münchener Restaurant gearbeitet habe und dort ein Piment – Sorbet auf der Speisekarte stand. Diese Begriff musste ich erstmal googeln und dann mit Erstaunen feststellen, dass ich tatsächlich noch nie von diesem winterlich – weihnachtlichen Gewürz gehört habe. Damals war die Freizeit unglaublich knapp und deshalb kam ich gar nie dazu, dieses Gewürz mal auszutesten. In meinem letzten Post habe ich euch ja schon von meinem Besuch auf der „Auer Dult“ und dem damit verbundenen Gewürz – Exzess erzählt. Nun, auch Piment wanderte damals in meine Gewürzschublade.




Und hiermit kommt auch meine Erinnerung zurück: es begann mit dem Kauf von Piment, welches ich natürlich nicht brauchte, es aber irgendwie unbedingt haben wollte. Da war es nun, das Piment – Gewürz. Und wollte gerne ausprobiert werden.
Wie so oft habe ich dann einfach ein Rezept „mit meiner Zunge“ entworfen. Das tue ich richtig oft: ich stelle mir den Geschmack von (zum Beispiel) Piment vor und frage meinen Gaumen (und meine Nase), was dazu denn passen könnte. Die Antwort: Birnen. Und was schmeckt mir zu Birnen? Schokolade. Die Frage nach einem Frosting war auch schnell geklärt, denn zur süß-säuerlichen Birne passt ein nicht zu süßes Cream –Cheese Frosting perfekt.

Piment muss man (im Gegensatz zu Zimt) nicht in jeder Gewürzschublade finden. Aber es ist eine nette Abwechslung, vor allem, weil es viel würziger und auch ein wenig scharf ist. Das passt wirklich sehr gut zu Birnen, aber auch zum Kürbis – Pie, Apfelstrudel oder sonstigem Herbstobst ;)





SCHOKO - BIRNE - CUPCAKES MIT PIMENT
(für ca. 12 Mini - Cupcakes)

für den Teig
60g weiche Butter
60g brauner Zucker
1 Bio - Ei, M
40g Mehl
1/2TL Backpulver
15g Kakaopulver

 für das Frosting
60g Butter,zimmerwarm
75g Puderzucker
110g Frischkäse, Doppelrahmstufe, zimmerwarm
1/2TL Vanillezucker
1TL Piment

für die Deko
1 Birne, in feine Stücke geschnitten
2EL brauner Zucker
1/2TL Vanillepulver


Für die Schokoladen-Cakes den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein Mini - Cupcake - Blech mit Förmchen auskleiden.
Die weiche Butter mit dem Zucker 2 - 3 Minuten zu einer hellen Masse aufschlagen, dann das Ei dazugeben und die Masse erneut gut schlagen.
Mehl, Backpulver und Kakaopulver auf die Masse sieben und gut einrühren. Sollte die Masse zu fest sein, einen Schuss Milch dazugeben.
Nun je einen Teelöffel der Masse auf die Förmchen verteilen und die Cupcakes ca. 25 Minuten lang backen.

Die Birnenstückchen zusammen mit dem braunen Zucker und dem Vanillepulver in einem kleinen Topf auf mittlerer Hitze erhitzen und ca. 5 Minuten lang leicht köcheln lassen. Dann abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter mit dem Puderzucker zu einer hellen Masse aufschlagen, dann den Frischkäse in einer separaten Schüssel ebenfalls aufschlagen und beides miteinander vermengen.
Zuletzt den Vanillezucker und das Pimentgewürz dazugeben.
Bis zur Verwendung kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren die Creme auf die Mini - Cupcakes spritzen und mit dem Birnen - Kompott dekorieren.






Samstag, 5. November 2016

Die unbekannte Stadt oder: Brownie - Cookies mit rosa Pfeffer

                                                                                                                                    Recipe in English

Hattet ihr auch schon manchmal das Gefühl, dass ihr eine Stadt, in der ihr nur zu Besuch wart, viel besser kennt als eure eigene Stadt?
Beispiel: während meiner ersten paar Wochen in München besuchten mich einige Freunde. Natürlich sind wir auch durch die Stadt geschlendert und es kamen immer wieder mal Fragen auf wie "Wie heißt diese Kirche?" oder "Wie heißt dieses Tor?".
Ich hatte keine Ahnung. Wenn ich mich recht erinnerne, musste sogar einer meiner Besucher MIR die Frauenkirche zeigen...


Fakt ist, dass man seine Heimatstadt natürlich gut kennt, aber sobald man in eine neue, unbekannte Stadt zieht, kennt man hauptsächlich den lokalen Supermarkt, die nächste Bushaltestelle, die komfortabelste Einkaufsstraße, das nächstgelegene Fitnessstudio und ein paar gute Restaurants.
Es dauert vermutlich noch Jahre, bis ich mich wirklich "Münchnerin" nennen darf, bis ich die U-Bahn gänzlich verstehe, weiß, wo es das beste Augustiner gibt, jedes Tor und jede Kirche (halbwegs) benennen kann - und so vieles mehr.

Vor ein paar Wochen fand in München zum wiederholten Male die "Auer Dult" statt, ein Jahrmarkt, der drei Mal jährlich veranstaltet wird.
Man hört davon im Radio, man hört davon in der U - Bahn, man plant hinzugehen und verpasst es ganze VIER Mal.
Nicht so diesen Herbst. Ich habe es endlich geschafft, an einem superschönen Samstag mit meinem Liebsten auf diesen so viel besprochenen Jahrmarkt zu gehen.
Und würde sehr enttäuscht.
Hauptsächlich wird dort nämlich sogenannter "Ramsch" verkauft. Seifen, Tücher, Gemüsereiben und sehr, sehr viele Lebkuchenherzen.
Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Stand, wo man superschöne Props für Food - Blogs kaufen kann, nur leider hatte ich genau 30 Euro dabei und die musste ich erstmal für ein Kinderschokoladen - Crepe ausgeben. Für den Rest hätte ich mir gerne ein paar schöne Holzbretter oder Silberbesteck gekauft.
Es stellte sich heraus, dass ich für knapp 25 Euro nicht mal einen halben Silberlöffel bekommen würde.



Heutzutage weiß der gemeine Flohmarkthändler einfach, wie dringend wir diesen Silberlöffel brauchen!
Ich wurde dann trotzdem noch glücklich: beim Gewürzstand.
Schon so lange lege ich gewisse Gewürze zurück ins Supermarktregal, um nicht "unnötig" Geld für Dinge auszugeben, die ich dann "sowieso" nicht brauche.
Aber mit 25 Euro in der Tasche, die sowieso schon verplant waren, hab ich sie diesmal einfach alle gekauft.
Unter anderem auch rosa Pfeffer. Immer wieder davon gehört, nie damit gebacken.
Bis heute.
Und was passt besser zu Pfeffer als Schokolade? Die Brownie - Cookies wollte ich euch sowieso schon ewig zeigen....



BROWNIE - COOKIES MIT ROSA PFEFFER
(für ca. 10 Stück)

für den Teig
150g Zartbitterschokolade
15g Butter
1 Bio - Ei, M
70g brauner Zucker
10g weißer Zucker
1TL Vanillezucker
30g Mehl
1/4 TL Backpulver
eine Prise Zimt
eine Prise Salz

für die Deko 
rosa Pfeffer, ganz

Ein Cookieblech, wenn vorhanden, einfetten, ansonsten ein Backblech mit Backpapier auslegen.
120g der Schokolade zusammen mit der Butter über einem Wasserbad schmelzen. Die Masse etwas abkühlen lassen.
Den Rest der Schokolade fein hacken und beiseite stellen.
Das Ei mit den Zuckern vermischen und etwa eine Minute lang auf höchster Stufe aufschlagen.
Die Schokoladenmasse nun langsam zu der Ei - Masse geben und unterrühren.
Das Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und die restliche Schokolade zu Masse geben, kurz und kräftig verrühren.
Den Teig nun für ca. eine Stunde in den Kühlschrank geben.
Backofen auf 175°C Heißluft vorheizen.
Den ausgekühlten Teig zu golfballgroßen Kugeln formen, etwas flach drücken und auf das Cookieblech setzen. Mit rosa Pfeffer bestreuen und etwa 30 Minuten backen.

Die Cookies auskühlen lassen und dann schön lauwarm genießen!


Rezept gefunden bei: die-teigfabrik.de

Montag, 24. Oktober 2016

Vollzeitjob oder: Spekulatius - Kuchenpralinen

In letzter Zeit lese ich immer häufiger über das Thema „Vollzeitjob und Bloggen“. Es gibt so einige Blogger(innen), die damit zu kämpfen haben, manche erst seit kurzem, manche schon von Anfang an.
Für mich war das Bloggen immer nur ein Hobby. Meine Ausbildung zur Schauspielerin war zwar auch Vollzeit, aber damals gab’s immer noch die Ferien. Und Wochenenden, an denen man eigentlich nichts zu tun hatte. So konnte ich fast meine komplette Freizeit dem Bloggen widmen.



Wer meinen Blog kennt, der hat aber vielleicht bereits gemerkt, dass sich meine Posts und Rezepte von damals zu heute doch sehr unterscheiden. Anfangs habe ich mich nicht um Lichtverhältnisse gekümmert. Bearbeitet wurden meine Fotos auch nicht und in Szene gesetzt schon gar nicht. Ich habe einfach gebacken, fotografiert und hochgeladen. Ein Zeitaufwand von höchstens 2 – 3 Stunden.
Heute sieht das anders aus. Der komplette Prozess von Einkaufen, über Planen, Backen, Inszenieren, Fotografieren bis hin zum Bearbeiten, Tippen und Hochladen dauert bei manchen Posts bis zu 6 Stunden.
Und das bei einem 40 – Stunden – Job. 



Wenn die Sonne für das perfekte Foto gerade richtig steht, hole ich mir im Büro bereits die zweite Tasse Kaffee. Und wenn ich nach Hause komme, ist sie gerade hinter den Dächern Münchens verschwunden.
Vor einem halben Jahr noch habe ich als freiberufliche Schauspielerin und Servicekraft in der Abend – Gastronomie gearbeitet. Ich hatte wahnsinnig viel Freizeit (vor allem tagsüber) und IMMER perfekte Lichtverhältnisse. Seit September schlage ich nun neue Berufswege ein und muss gestehen: es ist nicht einfach. Bei mir beschränkt sich das Bloggen momentan auf genau einen Tag: Samstag. Und auch der ist nicht immer frei von Hausarbeit, Familienverpflichtungen oder Wochenendprogramm mit dem Liebsten.
Ich bin also inzwischen gezwungen, meine Blogger – Freizeit genauestens zu planen und einzuteilen. Es kommt aber immer wieder zu Staus. Und deshalb kommen meine Spekulatius – Kuchenpralinen erst heute auf den Blog, nicht schon vor drei Wochen, als ich sie eigentlich gebacken habe. Im Grunde kein großes Fiasko, denn Spekulatius passt zum November eh besser als zum Oktober.


Bloggen ist schön, aber der Druck stresst manchmal schon sehr. Man will ja immer Up to Date sein, mit den großen Blogs mithalten können, vielleicht auch mal den ein oder anderen Award gewinnen.
Aber woher man die Zeit für so etwas nehmen soll, ist mir ein Rätsel…
HUT AB an all jene unter euch, die es trotz Vollzeit – Job schaffen, so wunderbare Blogs wie zB. „Fashion Kitchen“ am Leben zu erhalten. Und das seit Jahren.
Julia Bakes! wird übermorgen 4 Jahre alt und ich bin stolz darauf, was aus meiner kleinen Rezepte – Sammlung geworden ist. Gerade gehen wir durch etwas schwierige Zeiten, mein Blog und ich, aber ich freue mich auf die nächsten vier Jahre und bin gespannt, was noch kommen wird!


 
SPEKULATIUS - KUCHENPRALINEN 
(für ca. 20 Stück)

für den Teig
125g Butter, weich
125g Feinkristallzucker
Vanillezucker
2 Bio - Eier (M)
125g Mehl
1/2 TL Backpulver
1TL Spekulatiusgewürz
Prise Salz

für die Buttercreme
50g Butter, weich
100g Puderzucker
Milch
eventuell noch eine Prise Spekulatiusgewürz

für die Deko
weiße Schokoladenglasur
gebrannte Mandeln

Für die Kuchenpralinen erst den Kuchen backen. Dazu den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Backform einfetten und mit Mehl bestäuben.
Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker zu einer hellen Masse aufschlagen. Die Eier einzeln dazugeben und gut einarbeiten. Dann das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Gewürz auf die Masse sieben und vorsichtig einrühren.
Den Teig nun in die Backform geben und den Kuchen goldbraun backen, etwa 25 Minuten lang.
In der Zwischenzeit die Buttercreme zubereiten. Dazu die weiche Butter mit dem Puderzucker auf höchster Stufe zu einer homogenen Masse schlagen, einen Schuss Milch dazugeben. Die Masse sollte weiß und fluffig sein. Zuletzt das Gewürz dazugeben und die Buttercreme kurz kühlstellen.

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwas auskühlen lassen. Dann den Kuchen in Stücke schneiden (damit die heiße Luft entweichen kann) und komplett auskühlen lassen. 
Den ausgekühlten Kuchen in einem Standmixer oder mit den Händen zu feinen Bröseln zerkrümeln.
Mit der Buttercreme vermischen, so dass eine marzipanähnliche Masse entsteht.
Aus der Masse kleine Kugeln formen und die Kugeln für kurze Zeit ins Tiefkühlfach geben.

Die weiße Schokoladenglasur schmelzen und die gebrannten Mandel bereitlegen.
Nun die gut gekühlten Kugeln einzeln in die Schokolade tauchen, abtropfen lassen, auf ein Backpapier setzen und mit einer gebrannten Mandel dekorieren.
Die Schokolade fest werden lassen und die Kugeln dann wieder kühlen, denn sie schmecken am besten: wenn sie grade frisch aus dem Kühlschrank kommen...dann knackt die Schokolade noch schön ;)

  

Samstag, 24. September 2016

Warme Erinnerungen oder: Feigen - Clafoutis mit Thymian

Es ist soweit.
Ganz heimlich und quasi über Nacht hat sich der Herbst nach München geschlichen.
Plötzlich trägt man wieder Pullis und die Winterjacke, denn ohne diese Utensilien wäre die morgendliche Fahrradtour zur Arbeit doch etwas kühl.
Wenn ich am frühen Morgen die Türen zu meiner wunderschönen Dachterrasse öffne, um die frische Luft reinzulassen, riecht es nach nassem Tau. Die Sonne hat es noch nicht ganz über die Dächer Münchens geschafft und taucht alles in ein blau - gelbliches Licht.
 



Erst zur Mittagspause strahlt die Sonne dann an manchen Tagen mit einer fast schon sommerlichen Kraft vom Himmel und zaubert uns allen ein Lächeln ins Gesicht...
Wenn es abends früh dunkeln wird, werden ein paar Kerzen angezündet, ein Gläschen Rotwein eingeschenkt und irgendwas Köstliches mit Kastanien, Kürbissen und Nüssen gekocht.
Der Spätsommer (oder Frühherbst) gehört zu meinen absoluten Lieblingsjahreszeiten .
Er läd dazu ein, das vergangene halbe Jahr Revue passieren zu lassen, in warmen Sommererinnerungen zu schwelgen, Notizen für Weihnachtsgeschenke zu machen und sich auf den ersten Schnee zu freuen.
Er ist gemütlich, riecht fantastisch und taucht die Welt in wunderschöne Farben.
Außerdem schmeckt er einfach gut.



Die Feige zählt bei uns schon eher zur Herbst - Frucht, ich selbst verbinde aber den Sommer mit ihr.
Egal wo ich bis jetzt im Sommerurlaub war, irgendwo roch es immer nach Feigen. Dieser feine, süßliche Duft kombiniert mit der Hitze der Sonne ist eine wunderbare Erinnerung.
Heute Morgen roch es für kurze Zeit genau so, als ich die Clafoutis aus dem heißen Ofen holte.
Was für eine schöne Art, in warmen Sommererinnerungen zu schwelgen....





FEIGEN - CLAFOUTIS MIT THYMIAN
für 4 kleine Schälchen

für den Teig

40g Butter
2 Stiele Thymian
33g Mehl
35g Zucker
75g gemahlene Mandeln
Prise Muskat
Prise Salz
1 Bio - Ei, M
75ml Schlagsahne

für die Fruchtfülle

4 mittelgroße, frische Feigen
Thymianstiele

Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Vier Auflauf - Schälchen mit Butter einfetten.

Die 40g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und leicht bräunen. Dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
Die Thymianblättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Die Feigen abwaschen und tief, aber nicht ganz über Kreuz einschneiden.
Das Mehl mit dem Zucker, den Mandeln, dem Thymian, einer Prise Muskat und Salz vermischen.
Das Ei mit der Sahne verquirrlen und zur Mehl - Masse geben. Die leicht abgekühlte Butter ebenfalls zur Masse geben und alles gut miteinander vermischen.
Die Masse auf die vier Förmchen verteilen und jeweils eine Feige auf die Masse setzen. Etwas festdrücken und mit ein paar Thymianstielen dekorieren.
Nun für ca. 25 Minuten im Backofen backen.
Die fertigen Clafoutis aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und am besten warm genießen.






Rezept gefunden auf essen-und-trinken.de

Samstag, 10. September 2016

In die Berg bin i gern oder: Kaiserschmarrn mit Zwetschgenröster

Kurz bervor es für mich Anfang September beruflich in eine ganz neue Richtung ging, hab ich mir nochmal ein paar Tage Auszeit genommen, um Zeit in meiner schönen Heimat Tirol zu verbringen.
Ich liebe München und genieße das bunte Stadtleben jeden Tag, aber manchmal verspüre ich in meinem Herzen eine Sehnsucht nach den Bergen, frischer Landluft, den Geräuschen von Kuhglocken und Wanderschuhen auf knirschendem Kies.




In solchen Fällen überrasche ich meine Eltern immer mit der Frage, ob sie denn Lust auf eine Wanderung mit mir hätten.
Das überrascht meine Eltern deshalb, weil ich zwar als Kind jedes Wochenende mit ihnen in den Bergen unterwegs war, diese Wochenendpläne von mir als pubertierende Zicke jedoch wehement abgelehnt wurden.
Ich hatte als Teenager einfach so viel Wichtigeres zu tun.
Ins Kino gehen, den kompletten Samstag im Einkaufszentrum zu verbringen, "Sims" zu spielen, vor dem Fernseher zu hängen oder einfach mal einen ganzen Tag lang schlafen.
Das kennt vermutlich jeder, der mal Teenager war.
Aber diese Zeiten sind lange, lange vorbei.
Das Erwachsenwerden hat mich von Anfang an etwas überrrumpelt, denn ich bin sehr behütet aufgewachsen und hatte bis vor ein paar Jahren keine Ahnung, was Steuererklärung, Krankenkassenbeitrag und Mietverträge sind und was es bedeutet, all diese Dinge in den Alltag zu integrieren und im Kopf zu haben.
Da raucht der Kopf ab und zu mal ganz schön.



Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass ich dem ganzen Erwachsenenstress nur dann entkommen kann, wenn ich mir ein Stück meiner Kindheit zurückhole.
Und somit habe ich das Wandern wieder für mich entdeckt.
Heute gibt es für mich kaum was Schöneres, als an warmen Sommertagen in die Berge zu fahren und Zeit mit der Natur, meinen Liebsten und ein paar Kühen zu verbringen.
Mit meinem Jobwechsel kam auch ein völlig neuer Lebensstil. Weg vom Nachtarbeiten, hinein ins Büroleben. Vollzeit.
Wer so lange als Freiberuflerin/Studentin/Aushilfskellnerin gearbeitet hat wie ich, den verunsichert so eine 40-Stunden-Bürowoche schon mal.
Hab ich überhaupt noch Zeit für irgendwas??
Aus diesem Grund nahm ich mir eben diese kleine Auszeit, um noch mal richtig schön wandern zu gehen.
Unser Ziel waren die Südtiroler Berge: zwei Tage wandern, auf einer Hütte übernachten, mehrere Gipfel erklimmen.



Es war herrlich. Und obendrauf gab's in Südtirol neben strahlendem Sonnenschein und dem Duft von moosigen Bergbächen und Almrosen auch superleckeres Essen.

Ich hab euch heute einen Kaiserschmarrn mitgebracht, der kommt zwar ursprünglich aus Wien, aber auch in Tirol und Südtirol ist er auf jeder Speisekarte zu finden.
Und nach so einer anstrengenden Bergtour macht's auch gar nichts, wenn man die ganze Portion alleine aufisst.....



KAISERSCHMARRN MIT ZWETSCHGENRÖSTER
(für 2 Dessert - Portionen)

für den Zwetschgenröster 
300g Zwetschgen (ca. 12 Stück)
150g Feinkristallzucker
2 Zimtstangen
3 Gewürznelken
etwas Zitronensaft

für den Kaiserschmarrn
2 Bio - Eier, M/L
125ml Vollmilch
125g Mehl
Prise Salz

Für den Zwetschgenröster die Zwetschgen waschen, entkernen und in dünne Schnitzer schneiden.
Zusammen mit dem Zucker, den Zimtstangen, Nelken, einem Spritzer Zitronensaft und Schuss Wasser in einen Topf geben und bei mittlere Hitze aufkochen lassen.
Nun etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser zum größten Teil verdunstet ist und sich die Schalen der Zwetschgen nach außen kringeln.
Beiseite stellen.
Für den Kaiserschmarrn die Eier trennen.
Die Eigelb zusammen mit Milch, Salz und Mehl zu einem Teig mixen.
Die Eiweiß in einer separaten Schüssel steif schlagen und den Eischnee dann vorsichtig unter die Teigmasse heben.
In einer großen Pfanne etwas Butter auf mittlerer Hitze schmelzen und den Teig dann in die Pfanne geben.
2 - 3 Minuten backen, bis der Boden des Teigs fest genug ist, um den Riesenpfannkuchen zu wenden.
Auch von der anderen Seite goldbraun backen.
Dann den großen Pfannkuchen mit zwei Gabeln in kleine Stücke reißen.
Die Stücke an den Rand schieben und ein Häufchen Zucker in die Mitte der Pfanne geben. Den Zucker schmelzen lassen und die Schmarrnstücke dann damit vermengen. So entsteht ein "Karamelltouch" und der Schmarrn wird schön knusprig.
Den Kaiserschmarrn mit etwas Puderzucker dekorieren und dann am besten sofort mit dem Zwetgenröster genießen.


Rezept Kaiserschmarrn: Maria Drewes, Rezept Röster: ichkoche.at
Copyright auf alle Bilder: Julia & Christian Mauracher

Montag, 29. August 2016

Hola! oder: Churros mit Schokoladensauce / Gran Canaria Reisebericht

Kaum zu glauben, dass es schon wieder über eine Woche her ist, dass ich Sand zwischen den Zehen, die Hitze der Sonne auf der Haut und eine salzige Brise in meinen Haaren hatte.
Urlaub am Meer ist einfach etwas ganz, ganz Großartiges.
Zuletzt habe ich das Meer vor drei Jahren gesehen, und ihr ward damals auch mit dabei. Könnt ihr euch noch an meine sommerlichen Korsika - Rezepte erinnern?
Dieses Jahr ging es für mich weit, weit weg in den Süden, auf die spanische Insel Gran Canaria.
Ich kannte Spanien geschweige denn die kanarischen Inseln kaum, wusste nicht genau, ob mich schöne Sandstrände und Palmen oder schneeweiße Briten, die sich wie Sardinen aneinander drücken, erwarten würden.
Mein Fazit: beides.



Gran Canaria ist wahnsinnig vielseitig. Zum einen Top Urlaubsziel für viele Deutsche und Briten im sonnigen Süden, zum anderen ein Seafood - Paradies mit wenig bevölkerten Stränden im windigen Norden.
Ach, der Wind.
Ohne ihn hält man es in der Sonne kaum aus, 32 - 34°C sind auf Gran Canaria keine Seltenheit.
Wenn die Sonne aber mal Pause macht - und das macht sie im Norden leider öfters mal - dann kann es ganz schön frisch werden.
Ich habe es so empfunden, dass der Norden zwar etwas ruhiger (und billiger!) ist, man aber auch mit "Schlechtwettertagen" rechnen muss. Im Süden hat man Sonne und Strände satt, aber dafür auch die anderen Urlauber. Denn die sind gerade im August natürlich hauptsächlich im Süden der Insel zu finden.

Gran Canaria wirkte auf mich wie ein Live - Kampf zwischen Mensch und Natur.
Im Süden haben sich Hotels eingenistet, wo immer es die Natur auch zugelassen hat. Auf steilen Klippen, zwischen Felsen, dicht gedrängt an der engen Küste. Palmen gibt es hier nur am Strand und die sind glaube ich irgendwann mal künstlich gepflanzt worden.
Im Norden lebt die Industrie. Bohr - Inseln schwimmen nicht unweit der Küste, ständig schippern große Frachtschiffe vorbei. Hier liegt auch die Hauptstadt Gran Canarias: Las Palmas.
Wir hatten uns für 10 Tage in ein Air-BnB eingemietet, den Link dazu gibts direkt HIER.
Top - Lage, Terrasse mit Blick auf den wilden Atlantik, den Strand zu unsren Füßen, Restaurants nur unweit entfernt, die schöne, weitläufige Las Canteras - Strandpromenade direkt vor unserer Haustüre.
Und dazu noch super preiswert. Wir haben 52 Euro pro Nacht gezahlt, für ein ganzes Appartment.
Der lokale Markt, "Mercado Central" war in 10 Gehminuten erreichbar.
Hier findet man die frischesten Produkte, vom Fisch über Brot bis hin zu reifen, saftigen Pfirsichen und lokalen Süßigkeiten.
Der Las Canteras Strand zieht sich über 3 Kilometer. Wo die Hotels stehen (im Norden des Strandes), ist der Strand überfüllt. Da wo wir waren (in der Mitte), überhaupt nicht. Vor allem aber baden hier hauptsächlich Einheimische.



Das Herzstück der Insel ist aber ohne Zweifel ihr Inneres.
Hier hat die Natur gewonnen, es gibt viele Dörfer, aber alle sehr klein, ohne große Infrastruktur.
Vor allem das Dörfchen Tejeda hat es mir angetan.
Es liegt etwa 1,5 Fahrstunden von der Küste entfernt direkt am Fuße des "Roque Nublo", dem "steinernen Wolkenkratzer" und Wahrzeichen von Gran Canaria.
Hier ist es unglaublich still, die Luft klar und frisch, die Wolkenschicht liegt weit unterhalb, also scheint auch immer die Sonne.
Die "Dulceria Nublo" gilt als berühmteste Konditorei Gran Canarias, hier kann man kanarische Süßigkeiten vom Feinsten kaufen.
Das ganze Dorf erstrahlt in weiß, mit Farbtupfern von saftigem Grün und vielen bunten Holztüren, Balkonen und Blumen am Straßenrand. Katzen gibt es hier auch so einige...;)


Mein Reisetipp für Gran Canaria: Mietauto holen ( "Cicar", die kanarische Vermietungsfirma bietet die besten Angebote) und rumfahren. Es gibt hier so viel Schönes zu entdecken!
Außergewöhnliche Strände im Süden (Maspalomas mit den berühmten Dünen, "Playa de Amadores" mit Karibikflair, die Puerto Rico - Bucht, von der aus Delphin - Watching - Touren starten,.....), Bergdörfer wie aus dem Bilderbuch im Landesinneren und nicht zuletzt die Nachbarinseln!
Wir haben einen Tag auf Teneriffa verbracht, den Vulkan Teide gesehen und (beinahe) in den Reisebus geko...naja. Ihr wisst, was ich meine....Teneriffa war trotzdem schön!

Und nun kommen wir zu meinem kanarischen Rezept, das ich euch mitgebracht habe.
Es sind NATÜRLICH Churros. Was auch sonst?
Churros sind ein typisches, ur-kanarisches Frühstück. Man taucht sie in dicke Schokoladensauce und genießt sie in den "Churrerias". Die gibt es auf der Insel überall zu finden.
Mächtig ungesund, aber saulecker. Ich hab 5 Stück gegessen und war pappsatt...einen ganzen Tag lang.



KANARISCHE CHURROS MIT SCHOKOLADENSAUCE
(für 12 - 14 Stück)

für den Teig
70g Butter
Prise Salz
4 Bio - Eier, M
200g Mehl

zum Frittieren
1 Liter Pflanzenöl

für die Schokoladensauce
100g Zartbitterkuvertüre (oder Vollmilch, schmeckt auch lecker)
100ml Sahne




Für die Sauce die Schokolade fein hacken und die Sahne in einem Topf erhitzen. Wenn sie leicht köchelt, Topf vom Herd nehmen und die Schokolade zur Sahne geben. Die Masse gut verrühren, so dass die Schokolade schmilzt. Die Sauce nun beiseite stellen, am besten an einem warmen Platz, damit sie nicht fest wird.
Für den Brandteig die Butter und die Prise Salz mit 250ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Dann auf mittlerer Hitze das Mehl dazugeben und mit einem Holzlöffel gut einarbeiten. Der Teig wird geschmeidig und lässt sich leicht vom Topfboden lösen.
Von der Herdplatte nehmen, die Eier verquirrlen und dann in vier Schritten zur Masse geben. Nach jedem Schritt gut umrühren.
Nun die Masse so lange mit dem Holzlöffel schlagen, bis sich ein Teigklumpen bildet, der sich vom Topfboden löst.
Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben.
Das Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Wer ein hitzefestes Thermometer besitzt, kann dieses nutzen und das Öl auf 170°C erhitzen. Ansonsten auf mittlerer Stufe erhitzen und nach ca. 5 - 10 Minuten einen Holzspieß oder Kochlöffelstiel ins Fett tauchen. Wenn sich Luftbläschen bilden, ist das Fett heiß genug.
Nun einen "Probechurro" in das Öl spritzen. Dabei aufpassen, dass der Teig nicht ins Öl plumst und spritzt. (Ich spreche hier aus Erfahrung...).
Ich habe mir einen Timer auf 3 Minuten gestellt. Nach drei Minuten den ersten Churro aus dem Öl  nehmen, mit Küchenpapier abtupfen und dann leicht ausgekühlt probieren.
Die Kruste sollte sehr knackig, das Innere durchgebacken sein.
Je nachdem, wie heiß euer Fett ist, könnt ihr nun die Timer - Zeit variieren. War der Churro zu durch, reduziert die Frittier - Zeit um 30 Sekunden.
Ihr sollten nie mehr als zwei Churros zur selben Zeit frittieren, sonst kühlt das Fett zu sehr ab.

Die fertigen Churros etwas auskühlen lassen, eventuell mit Zucker bestreuen und dann in die Schokosauce dippen.



Rezept für die Churros gefunden auf chefkoch.de
Copyright für alle Bilder: Julia Mauracher