Mittwoch, 2. April 2014

Eine dufte Sache 2 oder: Schoko-Sugar Cookies mit ätherischem Orangen - Öl

Ohne große Worte präsentiere ich euch heute Teil zwei meines Experiment mit ätherischen Ölen: Schokoladenkekse mit Orangenöl. Die kleinen Dinger schmecken wie der Frühling, wie ein Kurzurlaub im Süden oder einfach nur wie die kleinen Geschwister von "Messino" - Keksen.
Sie sind meine Favourites des Experiments (die geplanten Pfefferminzöl - Pralinen sind leider leider nix geworden, hab die falsche Schokolade verwendet....schnief!).


Traut euch und mischt auch mal ein bisschen Öl in euer Gebäck, ihr werdet es nicht bereuen!
Hier könnt ihr euch mit ätherischen Ölen von "Young Living" eindecken! :)


SCHOKO - SUGAR COOKIES MIT ÄTHERISCHEM ORANGEN - ÖL
(für ca. 25 Cookies)

115g Butter, weich 
175g Feinkristallzucker
1/2 Päckch. Vanillezucker
1 großes Bio - Ei
175g Mehl
40g ungesüßter Back - Kakao
1 kleine Prise Salz
1/2TL Backpulver

1/2TL ätherisches Orangenöl

Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker fluffig aufschlagen, etwa 3 - 4 Minuten lang. Dann das Ei dazugeben und gut einarbeiten.
Das Mehl, Kakaopulver, Salz und Backpulver zur Butter - Ei - Masse geben, zuletzt das Öl dazumischen und dann alles gut miteinander verkneten, entweder mit einem Mixer oder mit den Händen.
Nun den Teig zu einem Ball formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Den Backofen nach 20 Minuten der Ruhezeit auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Arbeitsfläche bemehlen und den Teigball nun etwa 1 - 1,5cm dick ausrollen.
Mit einem Keksausstecher beliebige Formen ausstechen.
Die Kekse auf die Backbleche legen. Wer ohne spätere Deko arbeiten will, kann ein bisschen Zucker über die Kekse rieseln lassen.
Die Kekse für ca. 10 Minuten backen, sie sollten außen leicht dunkel gebräunt und innen gerade noch weich sein.
Die Kekse auskühlen lassen und dann zum Beispiel mit Zuckerguss dekorieren.
 


Samstag, 22. März 2014

Eine dufte Sache oder: Sugar Cookies mit ätherischem Zitronen - Öl

Ich frage mich manchmal, ob es noch andere Menschen gibt, die so abhängig von den Jahreszeiten sind wie ich.
Fast zeitgleich mit dem Jahreszeitenwechsel ändere ich nämlich meine Persönlichkeit.
Wenn's kalt und grau wird, dann werde auch ich kalt und grau, dann scheinen plötzlich alle Probleme des täglichen Lebens wie unüberwindbare Hindernisse und ich zweifle, ob es jemals besser wird.


Und dann kommt die Sonne zurück und macht aus mir einen ganz anderen Menschen.
Im Sommer bin ich manchmal so unglaublich gut drauf, dass es mich beinahe vor mir selbst gruselt.
Als letzte Woche der Frühling in Tirol einzog, kamen mein Lächeln, meine Lust auf Neues und auch meine im Winter etwas vermisste Backfreude zurück.
Also habe ich mich am Wochenende, bewaffnet mit einer neuer Musik - Playlist (die Winterplaylist war SO MELANCHOLISCH!!), neuen Rezepten und Ideen, beschwingt auf die Kitchen Aid gestürzt und gebacken. Zwei Tage lang.


Dabei habe ich mich endlich meiner To-Bake-Liste, die über die kalten Wintermonate immer länger geworden war, angenommen und ganz oben stand da: "Backen mit ätherischen Ölen".
Die Idee dazu kommt von einer Bekannten, die mich gefragt hat, ob ich sowas denn schon mal ausprobiert hätte.
Öh - nein!?
Ätherische Öle kommen bei mir für gewöhnlich in die Duftlampe, nicht in den Keks.
Aber ich wurde eines besseren belehrt. Ätherische Öle kann man sehrwohl in Keksteig mischen und HIMMEL schmeckt das lecker!! 
Inzwischen bin ich richtig im "Ölrausch", denn was ein kleiner Tropfen Zitronenöl mit einem gewöhnlichen Keksteig anstellt, ist schon bemerkenswert.

Wer Interesse daran hat, auch mal ein wenig mit den Ölen in der eigenen Küche zu experimentieren, wird im Raum Tirol HIER fündig (einfach eine Mail schreiben!) und ansonsten natürlich im Reformhaus...viel Spaß!


SUGAR COOKIES MIT ÄTHERISCHEM ZITRONEN - ÖL
(für ca. 1 - 2 Bleche)

195g Mehl
eine kleine Prise Salz
1/2TL Natron (oder Backpulver)
115g Butter, Raumtemperatur
100g Feinkristallzucker
1 Bio - Ei, M oder L
1/2TL ätherisches Zitronenöl
1/4TL Vanilleextrakt oder 1TL Vanillezucker

Die Butter mit dem Zucker 3 - 4 Minuten hell aufschlagen, dann das Ei dazugeben und gut einrühren. Das Mehl, Natron und Salz auf die Butter-Zucker-Masse sieben und einarbeiten. Zuletzt das Öl und die Vanille dazugeben.
Den Teig zu einem Ball formen und für mindestens 30 Minuten kühlen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Den gekühlten Teig ca. 1cm dick ausrollen und mit einem beliebigen Keksausstecher Formen ausstechen. Die Kekse mit etwas Abstand zueinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und 8 - 10 Minuten goldbraun backen.
Die Kekse samt Backpapier sofort vom heißen Blech nehmen und auf eine kühle Oberfläche legen.
Komplett auskühlen lassen und danach nach Belieben dekorieren, zum Beispiel mit Zuckerguss, Royal Icing, usw.
Wer die Kekse nicht dekorieren möchte, kann vor dem Backen ein wenig Kristallzucker über die Kekse rieseln lassen. Das gibt einen tollen extra Wow-Effekt ;)


Rezept für die Sugar Cookies gefunden auf joyofbaking.com

Sonntag, 16. März 2014

The Luck O' The Irish oder: Baileys Cheesecake

Der morgige St. Patrick's Day ist ja eigentlich nur in Irland, Nordirland und Neufundland ein gesetzlicher Feiertag, gefeiert wird er aber trotzdem weltweit und zwar nicht nur von gebürtigen Iren, sondern auch von Menschen, die ihr Herz an die grüne Insel verloren haben - so wie ich!
Vier Mal war ich schon dort, im Land meiner Träume, wo die Wiesen grüner sind als überall sonst, die Menschen noch Humor haben, ein Bier im Pub zum Feierabend und der Regen zum natürlichen Tagesablauf gehörten.
Ich könnte euch unendlich lange von Irland vorschwärmen, aber das interessiert hier vermutlich niemanden, wir sind ja wegen dem Kuchen hier!


Die katholischen Iren dürfen am 17. März eine Auszeit von der Fastenzeit nehmen und deshalb trinken und schlemmen sie, was das Zeug hält. Find ich schon sehr praktisch, so einen Feiertag mitten in der Fastenzeit...
Trinken und Schlemmen zählen auch zu meinen Lieblingsbeschäftigungen am 17. März, selbst im tiefsten Tirolerland lass ich mir meinen St. Patrick's Day nicht nehmen.

Einen Baileys Cheesecake habe ich zum ersten Mal im September im "Bewley's Cafe" in der Dubliner Grafton Street genossen. Seitdem bin ich auf der Suche nach einer Gelegenheit, so einen Cheesecake zu backen und da bietet sich der St. Patrick's Day wirklich hervorragend an.


Das Rezept habe ich auf Youtube gefunden. Dieser Cheesecake war mein erster No-Bake-Cheesecake und nach (ausgiebigem) Verkosten muss ich gestehen, dass ich in Zukunft lieber bei den gebackenen Cheesecakes bleibe. Die schmecken mir einfach besser, was aber nicht heißt, dass der Baileys Cheesecake nicht megamäßig lecker war.
Ich habe ihn fast alleine aufgefuttert und leider erst viel zu spät meine Mami zu Hilfe gerufen, damit sie ihn mir wegnimmt und an die Familie zuhause verteilt.
Nach der Orgie hat mein Bikini mich ausgelacht.


BAILEYS CHEESECAKE  (no bake)
für eine Springform mit 18cm Durchmesser

für den Keksboden
eine Packung Vollkornkekse (z.B. Hobbits, ca. 170g)
70g Butter, flüssig

für die Füllung
400g Frischkäse, Doppelrahmstufe
100g Puderzucker
300ml Sahne
100g geriebene weiße Schokolade
25ml Baileys

Die Vollkornkekse in einer Küchemaschine oder mit Hilfe von Gefriebeutel und Nudelholz zerkleinern. Dann mit der flüssigen Butter vermengen und die Masse auf den Boden der Springform geben. Ihr könnt auch mit einem Tortenring arbeiten und den Tortenring auf einen Teller stellen.
Die Keksbrösel über den gesamten Boden verteilen und festdrücken.
Ich hatte etwas Brösel und Creme übrig und habe deshalb noch kleine Cupcakeförmchen mit derselben Technik befüllt.
Den Boden nun für etwa 5 - 7 Minuten bei 180°C Umluft backen und aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird. Dann den Boden komplett auskühlen lassen.
Für die Füllung den Frischkäse cremig schlagen, den Puderzucker sieben und zur Masse geben. Gut verrühren, dann die flüssige Sahne dazugeben und das ganze mit einem Handmixer 3 - 4 Minuten fest schlagen. Den Baileys in die Mitte der Masse geben und einrühren, zuletzt die geriebene Schokolade unterrühren.
Wer den Cheesecake wie ich mit kleinen grünen Kleeblättern dekorieren möchte, kann jetzt 4EL der Masse in einer separaten Schüssel mit etwas grüner Lebensmittelfarbe einfärben.
Die (ungefärbte) Masse auf den ausgekühlten Keksboden verteilen und gut verstreichen.
Die gefärbte Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben und kleine Kleeblätter auf den Cheesecake spritzen.
Nun kommt der Cheesecake für 8 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank und kann dann aus der Springform/dem Tortenring befreit werden.

Lasst es euch schmecken, ihr grünen Kobolde, und habt einen guten Feiertag morgen!
Sláinte!



Dienstag, 25. Februar 2014

Spread the Love oder: Red Velvet Whoopie Pies

Heute steht mein Blogpost ganz im Zeichen meines Mottos "Spread the love".
Ich bin ja generell der Überzeugung, dass alles, was man in dieses große Universum rausschickt, auch irgendwann mal wieder zurückkommt und deshalb bemühe ich mich seit Jahren schon, Menschen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, mindestens einmal pro Tag.
Egal ob das ein Freund von mir ist, ein willkürlicher Mensch aus der Straßenbahn oder ein Kunde in meinem Nebenjob. Wer täglich ein Lächeln verschenkt oder herbeiführt, der bekommt dieses Lächeln auch ganz bestimmt zurück!
 

Backen ist für mich auch nach über einem Jahr Bloggerdasein hauptsächlich eine Möglichkeit, ganz viel Liebe ins Universum raus zu schicken, die "Liebe zu verbreiten".
Und deshalb hab ich heute ein Rezept für samtweiche Whoopie Pies für euch, die durch ihre knallige Farbe nicht nur Freude, sondern dank Herz-Assoziation auch eine Portion Liebe verbreiten.


Mir persönlich schmecken Whoopie Pies mit einer leichten Sahne -Mascarpone - Creme am besten, man kann sie aber auch gut mit Cream Cheese Frosting, nur Sahne oder jeglichen Buttercremen füllen.


Das Rezept habe ich auf joyofbaking.com gefunden, nach wie vor ist Stephanie Jaworski eine meiner absoluten Lieblingsbäckerinnen.

RED VELVET WHOOPIE PIES
(für ca. 17 Whoopies)

für den Teig
295g Mehl
30g ungesüßter Back - Kakao
1/2TL Backpulver
1/2TL Natron
1 Prise Salz
170g Butter, weich
200g Feinkristallzucker
1 großes Bio - Ei
1/2 Päckch. Vanillezucker
180ml Buttermilch
1EL rote Lebensmittelfarbe

für die Füllung
125g Mascarpone
100ml Sahne
ein paar Esslöffel gesiebter Puderzucker
1TL Vanilleextrakt (alternativ auch Vanillezucker)

Den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich empfehle, Whoopie - Pie - Backbleche zu verwenden. Für alle, der gern und öfters Whoopies backen, lohnt sich so ein Kauf absolut. Ansonsten einfach zwei gewöhnliche Backbleche mit Backpapier auslegen.
In einer großen Schüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Natron und Salz zusammenmischen.
In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker cremig hell aufschlagen, das dauert etwa 3 - 4 Minuten. Nun das Ei dazugeben und die Masse glatt rühren.
Die Buttermilch mit der roten Lebensmittelfarbe vermischen. Nun in drei Schritten die Buttermilch und die Mehlmischung zum Teig geben, dabei mit dem Mehl beginnen und enden.
Mit einem Esslöffel kleine Teighäufchen auf die Backbleche geben, den Löffel in heißes Wasser tauchen und die Häufchen ein wenig flach drücken. Zwischen den Häufchen sollten ca. 5cm Abstand sein.
Die Whoopies für 9 - 10 Minuten backen, nicht zu lange, sonst trocknen sie aus. Wenn man versucht, sie vorsichtig vom Blech zu nehmen, sollten sie nicht mehr ankleben. Man kann auch einen Zahnstocher in die Mitte stecken, bleibt kein Teig kleben, sind sie fertig.
Die Whoopies vollständig auskühlen lassen.

Für die Füllung die Sahne steif schlagen und dann Mascarpone und gesiebten Puderzucker einrühren. Die Vanille dazugeben und die Masse in einen Spritzbeutel füllen.
Gleich große Whoopie Pie Hälften zusammensuchen. In die Mitte einer Hälfte etwas Frosting spritzen, dann die andere Hälfte draufsetzen und in einer Drehbewegung zusammendrücken.


Donnerstag, 13. Februar 2014

Herz - Bauchschmerz oder: Schokoladige Sugar - Cookies

Ich nutze diesen Tag heute schamlos aus, um euch alle mit Herzchenbildern auf den Blog zu locken, nur um euch dann schnell mal zu sagen: dies ist KEIN Valentinstagspost! Hähä.
Es ist ein ganz gewöhnlicher Post in dem ich euch mein allerliebstes Schoko - Sugar - Cookie Rezept zeige.


Der Teig allein ist so lecker, dass ich ihn regelmäßig aus der Rührschüssel futtere und mir dann später unter Bauchschmerzen schwöre, NIE. WIEDER. rohen Keksteig zu essen.
Bereits einige Tage später stehe ich meistens wieder mit Schokofingern in der Küche, den Bauch voller Keksteig und mit einem "Huch" auf den Lippen....also für alle, die Lust auf so ein Erlebnis haben: dieses Rezept garantiert dafür.



Seit kurzem bin ich auch wieder ganz vernarrt in alles, was ein Stäbchen hat. Cake Pops, Pie Pops, Cookie Pops....es gibt SO viele Möglichkeiten! Da warten noch Marshmallow Pops, Push Up Cake Pops, Pralinen - Pops, Oreo - Pops, Hefeschnecken - Pops....und wer weiß noch was.
Ideen, Ideen...wie schön! :)

Ich wünsche euch allen einen schönen morgigen Valentinstag, oder einfach nur einen guten Freitag, mit vielen Backplänen für's Wochenende und einem feinen Feierabendtortenstück :)



SCHOKO - SUGAR - COOKIES
(für ca. 25 Cookies)

115g Butter, weich 
175g Feinkristallzucker
1/2 Päckch. Vanillezucker
1 großes Bio - Ei
175g Mehl
40g ungesüßter Back - Kakao
1 kleine Prise Salz
1/2TL Backpulver

Zwei Backbleche und einige Schaschlikspieße vorbereiten.
Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker fluffig aufschlagen, etwa 3 - 4 Minuten lang. Dann das Ei dazugeben und gut einarbeiten.
Das Mehl, Kakaopulver, Salz und Backpulver zur Butter - Ei - Masse geben und alles gut miteinander verkneten, entweder mit einem Mixer oder mit den Händen.
Nun den Teig zu einem Ball formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Den Backofen nach 20 Minuten der Ruhezeit auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Eine Arbeitsfläche bemehlen und den Teigball nun etwa 1 - 1,5cm dick ausrollen.
Mit einem Keksausstecher Herzen oder andere Formen ausstechen und einen Schaschlikspieß ins Ende der Kekse stecken.
Die Kekse aufs Backblech legen und mit buntem oder gewöhnlichem Zucker bestreuen.
Die Kekse für ca. 10 Minuten backen, sie sollten außen gebräunt und innen gerade noch weich sein. So schmecken sie einfach am besten :)
Die Kekse auskühlen lassen und dann nach Belieben weiterverzieren.


Rezept gefunden auf: www.joyofbaking.com

Samstag, 8. Februar 2014

Mürbteig ist für immer oder: Birnen - Tarte

Wir starten in die dritte und vorerst letzte SONNENTOR - Runde und treffen heute auf einen guten, alten Freund von mir.
Ein Freund, der immer genau das tut, was ich von ihm erwarte, der mich nie enttäuscht, immer für mich da ist, sich super mit all meinen anderen Freunden versteht, wunderbar wandlungsfähig ist, mich oftmals zu Workouts motiviert und obendrein sowas von UNKOMPLIZIERT ist.
Ich spreche natürlich von Mürbteig.
Mürbteig war so ziemlich der erste Teig, den ich je zubereitet habe und er ist bis heute mein absoluter Standardteig geblieben.
Ich backe so viele Pies, Tartes, Kekse und Pops, dass ich gar nicht mitzählen könnte, wie viele Mürbteige ich im letzten Jahr zubereitet habe.
Er ist aber auch - wie oben beschrieben - einfach klasse, der Mürbteig. Man kann ja im Grunde nix falsch machen. Und ich habe noch keinen Menschen getroffen, der Mürbteig nicht mag. Egal ob mit Schokolade, Früchten oder Zuckerguss, Mürbteig ist immer ein Geschmackserlebnis.
Aus diesem Grund (und, weil dieses Rezept mich aus der neuen LECKER Bakery angelacht hat), habe ich beschlossen, mein Kuchen&Keks-Gewürz von SONNENTOR in einer leckeren Birnen - Tarte zu präsentieren.


Das Gewürz besteht aus Zimt, Nelken und Muskat und passt hervorragend zu jeglichem Kernobst, aber auch Pflaumen kann ich mir dazu bestens vorstellen. In der Weihnachtszeit eignet es sich zur Verfeinerung von allerlei Keksgebäck.


Das Rezept für meine Birnen - Tarte stammt wie gesagt aus der neuen LECKER Bakery, meinem Lieblingsbackmagazin. Ihr werdet bestimmt noch das ein oder andere Rezept daraus hier auf dem Blog finden!

Nochmal ein herzliches DANKE an SONNENTOR und an meine eifrigen Leser, die diesen Blog erst richtig zum Leben erwecken!




BIRNEN - TARTE

für den Mürbteig
1 Bio-Ei, Gr. M
250g Mehl
30g Zucker
Prise Salz
140g kalte Butter, würfelig geschnitten

für die Füllung
3 - 4 mittelgroße Birnen z.B. Abate Fetel (ca. 650g)
2EL Zitronensaft
30g + 20g brauner Rohrzucker
1 gestrichener TL Speisestärke
2TL Kuchen&Keks - Gewürz von Sonnentor

Für den Mürbteig das Ei trennen. Das Eigelb mit dem Mehl, Zucker, Salz und Butter in eine Schüssel geben und entweder mit den Knethaken eines Rührgeräts oder mit den Händen vermischen. 1 - 2 EL Eiswasser dazugeben und dann zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für etwa 1 Stunde kalt stellen.
Für die Füllung die Birnen schälen, entkernen und würfelig schneiden. Gemeinsam mit 2EL Zitronensaft und 30g Zucker abgedeckt etwa 3 Minuten lang in einem kleinen Topf köcheln lassen.
Die Speisestärke mit 2EL kaltem Wasser glatt rühren und ins Birnenkompott rühren. Nun etwa 2 Minuten unter Rühren aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und das Gewürz dazugeben.
Abkühlen lassen.
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen und entweder eine runde oder eine eckige Tarteform (am besten eine mit Hebeboden!) mit Butter einfetten. Man kann natürlich auch mehrere (ca. 8) kleine Tarteförmchen verwenden!
Nun den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwischen zwei Bögen Backpapier ca. 4mm dünn ausrollen. Die Form damit auskleiden. Den übrigen Teig wieder zusammenkneten und kühlen.
Das ausgekühlte Birnenkompott auf den Teigboden verteilen und etwas fest drücken.
Aus dem übrigen Teig Streifen schneiden und damit ein Gitter auf das Kompott legen.
Das Eiweiß verquirrlen und den Teigrand sowie das Gitter damit bestreichen. Den restlichen Zucker (20g) mit etwas Gewürz vermischen und die Tarte damit bestreuen.
Die Tarte nun ca. 30 Minuten lang goldbraun backen, aus dem Ofen nehmen und nochmal 30 Minuten abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Form heben.
Man kann diese Tarte warm oder kalt servieren, ich bevorzuge die warme Variante. Und was natürlich IMMER super zu Mürbteig passt: Schlagsahne!!

Übrigens: übriggebliebenen Mürbteig einfach einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt zu Keksen oder anderen Köstlichkeiten verwerten!



Samstag, 25. Januar 2014

Vielleicht schon Valentinstag oder: Lavendel-Mini-Cupcakes

Es geht lustig und munter weiter mit der SONNENTOR Produktverköstigung!
Letztes Wochenende gab's ja zur Abwechslung wieder mal Sonne satt in Innsbruck und dadurch konnte ich ENDLICH wieder mal schöne Fotos machen...sie frustrieren mich nach wie vor, diese elendigen Wintermonate!


Und dabei erleben wir hier grade den wärmsten Winter überhaupt.
Es gibt nicht mal Schnee. Schon schräg. Schon schön, irgendwie, da hat man doch sofort den Eindruck, der Frühling wartet schon um die Ecke.
Und zum Frühling passen auch diese Lavendel-Mini-Cupcakes, die so süß und kitschig sind, dass man sie auch gerne dem oder der Liebsten am 14. Februar vorsetzen darf.


Ich weiß noch gar nicht, ob ich heuer wieder zu diesem Thema backen werde (eher NICHT, Amor hat mich erneut vergessen dieses Jahr, der muss ja echt ziemlich busy sein!!), also präsentiere ich euch die heutigen Cupcakes vielleicht wirklich schon als DEN Beitrag für den Valentinstag.
In guter alter Blogger - Manier.
Und damit wir vor lauter Herzchen die Herzen nicht mehr sehen, verzichte ich darauf und steige um auf hübsches Spitzenband und einfache Blütendeko.


Die nötige Portion Sonne (für den Valentinstag, für die gute Laune, für den Winter generell) kommt natürlich direkt von SONNENTOR und setzt sich aus getrockneten Lavendelblüten, der Blüten-Gewürzmischung "Flower Power" und Vanillepulver zusammen.
Diese Produkte findet ihr in vielen Reformhäusern, Weltläden, Sonnentor - Shops (zum Beispiel in Kitzbühel, der ist ganz neu!) oder auf der Sonnentor-Webseite.
Flower Power und Vanillepulver kenne ich schon lange und beide kommen bei mir regelmäßig zum Einsatz - ich bin schwer begeistert ;)



LAVENDEL - MINI - CUPCAKES
(für ca. 20 Stück)

für den Teig
40g weiche Butter
80g Zucker
1 Bio-Ei, M
1/2TL Vanillepulver
120g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100ml Milch
1EL getrocknete Lavendelblüten
1 1/2EL Flower Power Blüten-Gewürzmischung

Die Milch gemeinsam mit den getrockneten Lavendelblüten in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Den Backofen auf 180°C vorheizen und ein Mini-Muffinblech mit kleinen Förmchen auskleiden. Die Butter mit dem Zucker hell und cremig rühren, dann das Ei dazugeben und glatt rühren. Das Mehl und Backpulver über die Mischung sieben und gemeinsam mit der Blüten - Gewürzmischung und dem Vanillepulver einrühren. Zuletzt die abgekühlte Lavendelmilch durch ein Sieb dazugeben (damit die Blüten nicht mit in den Teig wandern!) und die Masse glatt rühren.
Jeweils zwei Teelöffel Teig in die Förmchen geben und dann die Cupcakes ca. 25 - 30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.


BLÜTEN - TOPPING MIT MASCARPONE UND SAHNE

85g Mascarpone
65ml Sahne
2 - 3EL Puderzucker
1TL Flower Power
eine Prise Vanillepulver
eine handvoll getrocknete Lavendelblüten

Die Sahne steif schlagen und die Mascarpone vorsichtig einrühren. Mit Puderzucker, Flower Power und Vanillepulver süßen, glatt rühren, in einen Spritzbeutel mit offener Sterntülle geben und die ausgekühlten Cupcakes damit toppen. Zuletzt die Lavendelblüten drüberstreuen.