Sonntag, 16. November 2014

Veränderungen oder: Low Carb Käsekuchen mit Himbeeren und Mandeln

Wie fleißige Leser meines Blogs wissen, habe ich die letzten paar Monate am Set eines Filmdrehs verbracht. In dieser Zeit standen für mich lange Tage, kurze Nächte, so gut wie kein Sport, einige Partys und seeeehr viel Essen am Programm. Wenn man so beschäftigt ist wie ich es war, dann merkt man gar nicht, dass man sich eigentlich ungesund ernährt, zu wenig schläft und sich (außer dem ständigen Set-Gelaufe) kaum bewegt, aber nach dem Ende der Dreharbeiten fühlte ich mich irgendwie ungesund. Unser Catering-Essen hatte zwar nichts mit ekligem Mensa-Food zu tun, es war sehr abwechslungsreich und richtig lecker, trotzdem war es meistens sehr üppig und vor allem nachmittags durch großes Kuchen- und Sweeties-Buffet einfach etwas ungesund.
Also habe ich in meiner zweiwöchigen Drehpause beschlossen, spontan mal LOW CARB auszuprobieren.


Dazu möchte ich sagen, dass ich generell kein Fan von Diäten oder Kuren bin, ich esse sehr gerne und auch gerne mal ungesund, wenn ich abnehmen möchte, treibe ich mehr Sport und achte darauf, einfach weniger und trotzdem nach Möglichkeit reichhaltig zu essen.
Meine Motivation, die Low Carb - Ernährung (also ohne Kohlenhydrate) auszuprobieren, lag ganz einfach darin, dass ich mich wochenlang von Nudeln, Kartoffeln und ganz viel Brot und Kuchen ernährt habe und das Gefühl hatte, mal darauf verzichten zu wollen.
In dieser Zeit habe ich auch einige Male gebacken - pikant und süß - und diese Rezepte stelle ich euch im November vor. Ab Dezember gibt's dann wieder Kekse, ich versprech's....


Die zwei Wochen vergingen sehr schnell und es fiel mir nur ganz selten schwer, auf die Kohlenhydrate zu verzichten. Nur beim Nachmittagskaffee bei Oma oder wenn man beim Lieblingsitaliener vorbeikommt, musste ich mich oftmals wirklich beherrschen....aber ich habe einige Lebensmittel neu für mich entdeckt (Avocados, Eier, Feta), die ich früher nur selten gegessen habe. Außerdem fand ich es sehr spannend nach neuen, mir bisher unbekannten Rezepten zu suchen.

Cheesecake zählt zu meinen absoluten Lieblingskuchen und deshalb habe ich mich auch daran als allererstes gemacht: an einen Cheesecake mit ganz wenig Kohlenhydraten.


LOW CARB KÄSEKUCHEN MIT HIMBEEREN UND MANDELN
(für eine Springform mit 18-20cm Durchmesser)

für den Käsekuchen
500g Magertopfen
2 kleine Eier
1EL Grieß
1/2 Pack. Vanillepuddingpulver ohne Zucker
nach Belieben 0,5 - 2TL flüssiger Süßstoff (zB. Stevia) oder alternativ 1- 2EL Honig
Abrieb 1/4 Bio-Zitrone
250g frische Himbeeren

für die Deko
150g Mandelblättchen, geröstet
1EL warmer Honig

Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Den Topfen mit den Eiern, dem Grieß, Vanillepuddingpulver, Süßstoff oder Honig und Zitronenabrieb in einer Schüssel gut verrühren.
Dann die Masse in eine Springkuchenform geben und glatt streichen.
Die Himbeeren auf die Masse verteilen und mit den Fingern in die Masse drücken, so dass die Beeren ganz verschwinden. Nochmal die Masse glatt streichen und dann den Kuchen 40 - 50 Minuten backen.
Aus dem Backofen nehmen und auskühlen lassen, dann den Kuchen vorsichtig aus der Springform nehmen.
Den warmen Honig auf die Oberfläche des Kuchens streichen und dann die Mandelblättchen darauf verteilen.
Der Käsekuchen bleibt gekühlt bis zu 5 Tage frisch.


Rezept gefunden auf: www.tacos-fitnessblog.de

Montag, 10. November 2014

Glücksfee oder: Die Gewinnspielauslosung

So ihr Lieben, es ist soweit, einmal Trommelwirbel bitte!
Random.org hat Glücksfee gespielt und eine glückliche Gewinnerin gekürt...



MICHI JENNY!

Liebe Michi, bitte schreib mir doch ein Email an julia.bake1@gmail.com, damit ich deine Emailadresse an mydays weiterleiten kann...herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit deinem Gutschein!

DANKE an alle fürs Mitmachen und eure lieben Kommentare, ich hab mich sehr gefreut!!

Alles Liebe,
eure Julia

Samstag, 1. November 2014

Geschenke! oder: Julia Bakes wird 2

Hurra Hurra, Julia Bakes wird ganze zwei Jahre alt!
Neben bereits über 300 Facebook-Likes und knapp 250 Instagram-Followern darf ich mich auch über 100.000 Webseiten-Klicks freuen.
Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch allen und auch bei meiner Familie, meinen Freunden, Sponsoren und allen Menschen, die wegen mir jetzt ein paar Kilos mehr wiegen. Ohne euch wäre dieser Blog nicht möglich!
Das letzte Jahr war ein sehr ereignisreiches und nicht selten kam das Backen viel zu kurz. Das ist eigentlich immer ein schlechtes Zeichen, denn Backen ist für mich vor allem eines: eine Möglichkeit, abzuschalten und in den Chill-Modus zu wechseln.
Wenn ich ehrlich bin, dann muss ich gestehen, dass ich eben jenem Modus seit gut einem Jahr keinen Besuch mehr abgestattet habe. Neben dem ganzen Trubel um Studiumsabschluss, Jobsuche, Abschlussprojekten und Zukunftsplänen blieb einfach keine Zeit um mal kurz abzuschalten.
Auch jetzt finde ich nicht die Zeit für mein heiß ersehntes, lange geplantes Wellnesswochenende, ich hüpfe nämlich gerade von Job zu Job und arbeite quasi rund um die Uhr...aber, ich LIEBE es. Ich bin und bleib ein Arbeitstier. Solange ich noch ab und zu die Zeit für einen Kuchen oder Cupcake finde, ist alles gut :)


Da ich selbst das Relaxen und Entspannen erstmal aufschieben muss, habe ich mir gedacht, dass ich wenigstens euch Lesern was Gutes tun könnte deshalb verlose ich zu meiner zweiten Geburtstagsparty einen Mydays - Gutschein im Wert von 50€!
Ob ihr den dann für ein gemütliches Wellnesswochenende oder doch lieber einen exotischen Kochkurs einlösen wollt, bleibt euch überlassen. Wichtig ist nur, dass ihr es mit ganz viel Liebe tut :)


Hinterlasst mir einfach einen Kommentar unter diesem Post und schreibt mir, wie ihr euren Gutschein einlösen würdet. Bitte vergesst auch euren Namen nicht! Der oder die Gewinner/in wird dann am 9. November ausgelost und von mir verständigt bzw. werde ich es auch am Blog verkünden.
Viel Spaß beim Stöbern und ein fröhliches HIPP HIPP HURRA auf zwei Jahre JULIA BAKES!!

Montag, 27. Oktober 2014

Und bitte!: Julias Pflaumen-Kirsch-Tartelettes



UND BITTE!

Bühne frei für meine Gastblogger

Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll!
Mit dem heutigen Post endet meine Gastpost-Reihe, ich bin inzwischen auch schon wieder zuhause von meinem Praktikum und bereite ein paar tolle Rezepte für euch vor.
Trotzdem wird es auch in Zukunft etwas ruhiger hier zugehen, der nächste Job wartet nämlich bereits und zwar in BERLIN! 

Aber bevor ich meine Reise antrete, bloggt Julia von "Zuckerherzen & Schokopunkte" hier noch über Kirschen, Pflaumen, Schokolade und ganz viel Liiiiebe....

Ich sag nochmal DANKE an Julia und alle anderen fleißigen Gastblogger, die mich in den letzten zwei Monaten so großartig vertreten haben!

_____________________________________________________________________________________________________

Hallo ihr Lieben, ich bin Julia aus Karlsruhe, wenn ich nicht Gastbloggerin bei meiner Namensgefährtin bin, blogge ich auf meinem eigenen Blog Zuckerherzen& Schokopunkte.
Als Julia im Sommer nach Gastbloggern für September und Oktober suchte, wusste ich schon genau, dass ich gern im Oktober mitmachen möchte und mich ganz einem herbstlichen süßen kleinen Teilchen widmen wollte. Als ich dann mal wieder mit einem Korb Pflaumen nach Hause kam und das Glas Sauerkirschen zufällig noch draußen stand, war klar dass es eine Pflaumentarte wird. Wie ich die Kirschen in mein Thema Kirsche küsst Pflaume mit einbauen sollte, wusste ich noch nicht, aber nach einem Blick durch meine Lieblingsbackbücher und Zeitungen hatte ich dann die Idee mit der Kirschmousse.
 

 
Und so geht’s:
Tarteteig:
150g weiche Butter; 1Ei; 225g Mehl; 145g Puderzucker; Prise Salz; 40g Kakao
Belag:
500g Pflaumen
Kirschmousse:
1 Glas Sauerkirschen; 30g Puderzucker; 1EL Zitronensaft; 75ml von dem Kirschsaft; 1 Päckchen Vanillezucker; 3Blatt Gelatine
Los geht es mit dem Teig. Zunächst alle Zutaten miteinander verkneten bis ein glatter homogener Teig entsteht. Diesen Teig für mindestens 60min in den Kühlschrank legen und kühlen lassen.
In der Zwischenzeit können die Pflaumen entsteint werden und geviertelt, bzw. die Pflaumenhälften leicht einschneiden, damit man diese fächerartig auf den Tartlettes verteilen kann. Ist der Teig gekühlt auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen und 6-8 gefettete Tartletteförmchen damit auslegen (bei mir hat es für 6 kleine Förmchen und 1 kleine Springform gereicht). Böden nun mehrfach mit einer Gabel einstechen und nochmals für 30min in den Kühlschrank.
Für die Kirschmousse die Kirschen pürieren. Anschließend mit dem Zitronensaft, Kirschsaft und Puderzucker aufkochen lassen. Kurz abkühlen lassen und 3 Blatt Gelatine einrühren. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und danach in den Kühlschrank.
Die Tartlettes mit den geschnittenen Pflaumen belegen und bei 180°C Ober- und Unterhitze für 20-25 Minuten in den Backofen.
Nachdem dann auch die fertigen Tartlettes ausgekühlt sind, wird die Kirschmousse nach Belieben über die Pflaumen verteilt und dann kommt alles nochmal für einen Stunden in den Kühlschrank.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Und bitte!: Max und Julias Marzipankuchen

 
UND BITTE!


Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! Heute haben Max und Julia vom Blog "Maxulia" für euch gebacken....fröhliches Nachbacken und lasst es euch schmecken!!
Und bitte!
_______________________________________________________________________
Hallo liebe Leser von Julia Bakes!
Wir freuen uns sehr, heute hier auf Julia’s Blog Gast zu sein und Julia vertreten zu dürfen.
Neben den Köstlichkeiten, die hier schon versammelt sind, besonders die Peanut Butter Cups (die müssen wir unbedingt ausprobieren!), haben wir natürlich auch ein Rezept im Gepäck.
Doch bevor es ans Schlemmen geht, stellen wir uns und unseren Blog noch kurz vor. Wir sind Max & Julia und normalerweise auf www.maxulia.com zu Hause. Da wir Studenten sind und zwischen Köln und Eindhoven pendeln, liegt es uns sehr am Herzen, dass unsere Rezepte nicht viele kostspielige Zutaten benötigen, einfach und nicht zu aufwendig sind.
Wir haben euch heute unser Lieblingsrezept für einen Herbstkuchen mitgebracht: einen Marzipankuchen mit Birnen. Durch das Marzipan bekommt der Teig einen wunderbaren Geschmack. Hinzu kommt, dass der Teig durch die Birnen schön saftig bleibt. Natürlich passt auch anderes herbstliches Obst, wie Äpfel oder Pflaumen, in den Kuchen. Eine Spur weihnachtlicher wird es durch eine Prise Zimt! Wir backen diesen Kuchen sehr oft, da er sehr einfach und schnell gelingt und sich wunderbar variieren lässt. Aber seht selber! 

  


Marzipankuchen mit Birnen

Zutaten für eine Springform (26)
225g Mehl
1/2 Pck. Backpulver
100g Marzipan 
225g Butter
150g Puderzucker
1 PK Vanillezucker
3 Eier
3 Birnen
evtl. 1 Becher Sahne

Den Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Die Springform mit Butter einfetten und mit Mehl ausstäuben. Für den Rührteig Mehl mit Backpulver mischen und in eine Rührschüssel sieben.
Das Marzipan auf einer Küchenreibe fein reiben.
Mit Butter, Puderzucker, Vanillezucker und den Eiern zum Mehl geben und verrühren. Den Teig in die Springform füllen. Die Birnen waschen und vierteln. Die Viertel in Spalten schneiden und kreisförmig auf dem Teig verteilen. Den Kuchen 45 Minuten backen. Nach Geschmack mit Sahne servieren. 


 
__________________________________________________________________
Danke, Max und Julia!!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Und bitte!: Lauras Tartelettes

 
UND BITTE!

Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! Es geht in schnellen Schritten voran und ich darf heute bereits meinen vierten Gast begrüßen:
Die liebe Laura von "Laura dreams of cakes".
  Und bitte!
_________________________________________________________________________________________________
 
Hallo ihr Lieben! 
Ich bin Laura und blogge normalerweise auf meinem eigenen Blog Laura dreams of cakes. Heute darf ich Julias Abwesenheit nutzen um mit euch diese leckeren Ziegenfrischkäse Tartelettes mit Preiselbeeren zu teilen.

 
Die Rezeptidee stammt aus der aktuellen Sweet Dreams (in der ihr übrigens auch einen Verweis auf Julia Bakes! finden könnt!), ich habe es aber ein bisschen abgewandelt. Auch wenn die Zubereitung im ersten Moment ein wenig aufwendig klingt, ist das Rezept ganz einfach und das Ergebnis sind himmlische Tartelettes, von denen keiner die Finger lassen kann.
 
 Ziegenkäse Tartelettes mit Preiselbeeren

Zutaten für 6 Tartelettes

180g Mehl
60g gemahlene Mandeln
40g Puderzucker
15g Vanillezucker
eine Prise Salz
110g kalte Butter
1 Ei

200g Ziegenfrischkäse
2EL Zitronenzesten
50g Zucker
200g Sahne
350g Preiselbeeren aus dem Glas (keine Marmelade!) ODER
500g frische Preiselbeeren, 1/4l Rotwein und 150g Zucker (mehr nach Bedarf)
 

Und so wird's gemacht:

Für den Teig Mehl, Mandeln und den Puder- und Vanillezucker und Salz gut vermischen. Die kalte Butter in Stücke schneiden und unterkneten. Zuletzt das Ei zufügen und schnell zu einem Teig verkneten. Kommt euch der Teig zu trocken vor, gebt ein wenig kaltes (!) Wasser hinzu, ist er zu flüssig, ein bisschen Mehl und/oder Mandeln. Nun den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Währenddessen den Frischkäse mit den Zitronenzesten und Zucker verrühren. Die Sahne aufschlagen und unterheben. 

Wenn der Teig genug gerastet hat teilt ihr ihn in 6 gleich große Teile auf, rollt ihn auf einer bemehlten Fläche aus und gebt diese in die gefetteten und bemehlten Tarteletteformen. Drückt ihn an den Seiten gut an, stecht mit einer Gabel Löcher ein und gebt die Tartelettes für 30 Minuten in den Gefrierschrank. 

Die Zeit könnt ihr nutzen, das Preiselbeerkompott zu machen. Dafür lasst ihr den Wein mit dem Zucker bei mittlerer Hitze 15 Minuten einkochen, gebt die Preiselbeeren dazu und kocht sie 10 Minuten bei kleiner Flamme. Versucht dabei, das Kompott so wenig wie möglich umzurühren! Gut auskühlen lassen.
 

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Tarteletteformen aus dem Gefrierschrank nehmen, Backpapier darauf geben und mit Hülsenfrüchten beschweren. So 12 - 15 Minuten blind backen. Die Formen herausnehmen, die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und weitere 7 Minuten knusprig backen. 

Die Tartelettes auskühlen lassen. Vor dem Servieren einen Klecks Creme hineingeben. Das Preiselbeerkompott gut abtropfen lassen und auf die Creme geben. Mit ein wenig Puderzucker bestäuben und genießen!

 
Danke Laura!

Donnerstag, 25. September 2014

Und bitte!: Catherines Zwetschgentörtchen



UND BITTE!

Bühne frei für meine Gastblogger


Hallo ihr Lieben, ich habe das große Glück, im September und Oktober ein supertolles Praktikum machen zu dürfen und komme durch meine geänderte Wohnsituation und einen straffen Zeitplan erst mal nicht zum backen. Einige liebe Bloggerfreunde und auch Leser haben sich aber bereit erklärt, einen Gastpost für meinen Blog zu schreiben und mich zu vertreten. Da es sich bei meinem neuen Job um ein Praktikum beim Film handelt, habe ich die Gastblogger - Reihe kurzerhand "UND BITTE!" getauft, was so viel heißt wie: Bühne frei für eine Reihe toller Blogger- und Bloggerinnen! Danke für eure Unterstützung - ihr seid toll! :) Der bereits dritte Beitrag kommt von Catherine aus Luxemburg, die uns auf Instagram regelmäßig mit Bildern ihrer Köstlichkeiten verzaubert.

Und bitte!
_________________________________________________________________

Diese Zwetschgentörtchen sind eine kleine Abwechslung zu den herkömmlichen Törtchen, die normalerweise mit Sahne serviert werden. Das Marshmallow-Topping ist recht schnell und einfach gemacht und dabei super fluffig und lecker. Zusammen mit der leichten Säure der Zwetschgen ist eine richtig fruchtig süße Kombination.

  
Ich wollte auch unbedingt irgendwie etwas Schokolade mit einbringen, wusste anfangs aber noch nicht wie und wohin damit...Danach die Lösung: Ich habe einfach den Tortenteig mit etwas Kakao verfeinert.

Zuerst beginnt man mit dem Teig der Zwetschgentörtchen, denn während dieser im Kühlschrank ruht, hat man genügend Zeit die frischen Zwetschgen vorzubereiten.





Also für den Kakao- Teig benötigt man: ( reicht für etwa 4-6 kleine Törtchen, je nach Größe der Förmchen)

100 g Weizenmehl
 
100 g Dinkelmehl
5 El Kakao
75 brauner Zucker
1 verquirltes Ei
100 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
Ihr könnt auch 200 g Weizenmehl nehmen oder einfach weißen Zucker, das hängt davon ab
was ihr lieber mögt. Es ist außerdem ratsam, Produkte von guter Qualität zu nehmen und
das Mehl sowie den Kakao vor dem Einsatz zu sieben.

Und nun zur Teigherstellung: Mehl und Kakao in eine Schüssel sieben und Zucker
hinzufügen. Dann das Ganze mit einem Löffel einfach vermischen. Nun die gewürfelte Butter
und das verquirlte Ei beimengen und den Teig mit den Händen verkneten . Eine runde
Kugelformen, mit Frischhaltefolie einpacken und für 1 Stunde ab in den Kühlschrank.
In dieser Zeit könnt ihr nun gemütlich die Zwetschgen vorbereiten. Ihr braucht in etwa 300 g,
das hängt aber von euren Förmchen ab. Also die Zwetschgen entkernen und dann vierteln.
Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig nach der abgelaufenen Zeit aus dem
Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Es ist möglich, dass er
etwas bröckelt, was aber nicht weiter schlimm ist. Hier drückt ihn dann einfach in euren
Förmchen etwas zurecht. Man kann denke ich, auch eine große Torte machen.
So wenn der Teig nun bereit in den Förmchen ist, richtet ihr die Zwetschgen von außen nach
innen im Kreis an. Ich hoffe man versteht was ich meine, aber schaut euch einfach mal das
Bild an, dann wird es vielleicht einfacher. Nun jedes Törtchen mit einem Esslöffel braunem Zucker bestreuen und mir 1 TL Zitronensaft beträufeln. Wer mag kann auch noch etwas frische Vanille drüber streuen.
Die Törtchen nun in den Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen.
Jetzt geht ran ans Marschmallow-Fluff, Merinuge-Topping oder Marshmallow-Topping, wie
auch immer ihr es nennen mögt. Das Marshmallow-Topping hatte ich mal durhc Zufall
entdeckt und es ist mittlerweile eines meiner Lieblingstoppings geworden, weil es einfach
super aussieht und richtig schön fluffig ist. 



Zutaten für das Marshmallow-Topping:

3 große Eiweiß
200 g Zucker
1⁄4 TL Weinsteinbackpulver ( findet man im normalen Supermarkt oder Bioladen)
25 ml Wasser
( je nach Wunsch auch ein Aroma: Vanille zum Beispiel)

Es ist von Vorteil wenn ihr eine Metallschüssel verwendet, muss aber nicht unbedingt sein.
Auf jeden Fall sollte die verwendete Schüssel auf einen etwas kleineren Topf passen.Die
Eiweiß trennen und aufpassen, dass kein Eigelb hineingelangt und die Schüssel, die ihr
benutzt komplett fettfrei ist. Den Zucker und den das Weinsteinbackpulver in einer separaten
Schüssel abwiegen und vermengen. Das Wasser ebenfalls bereits abmessen. Nun alles
griffbereit stellen und das Handrührgerät in der Nähe eurer Kochplatte anschließen.
Die Schüssel mit dem Eiweiß nun über einen Topf mit siedendem Wasser stellen und
anfangen zu schlagen, so etwa 1-2 Minuten. ( Die Kochplatte auf 1. Stufe anlassen, aber
aufpassen, dass das Wasser nicht kocht!) Die Zucker-Weinsteinmischung hinzufügen
und noch weitere 5 Minuten schlagen. Nun das Wasser hinzufügen und noch weitere 4-
5 Minuten schlagen. Wenn man keine Zuckerkristalle mehr zwischen den Fingern spürt,
ist das Topping fertig. Wenn man noch welche spürt weitere 4 Minuten schlagen und
aufpassen,dass das Wasser noch siedend ist.

_________________________________________________________________

Danke Catherine! :)